Bergrettung
Bergrettung: 'Wir finden immer einen Weg'

Die Seilbahn war eine der Hauptattraktionen beim Tag am Fels.
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  • Die Seilbahn war eine der Hauptattraktionen beim Tag am Fels.
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Die Bergrettungs-Ortsstelle Triestingtal lud zum 'Tag am Fels'. Eine beeindruckende Leistungsschau.

TRIESTINGTAL (mw). Zirka 12.600 Mitglieder zählt der Bundesverband des Österreichischen Bergrettungsdienstes. Eine der 291 Ortsstellen ist in Neuhaus stationiert. Was ist eigentlich so die Aufgabe eines Bergretters?

Kernkompetenz

Karin Strasser, passionierte Bergretterin aus Pottenstein und langjährige Funktionärin dieser Organisation, gibt zunächst die wenig überraschende Antwort: "Menschen aus Bergnot retten!" Ebenso dazu gehört die Suche bzw. Bergung verirrter und/oder verletzter Wanderer, Radfahrer und anderer Freizeitaktivisten. Bei der Ortsstelle Triestingtal sind die Haupteinsatzgebiete das 'Kletterparadies' Peilstein sowie der weitläufige Wienerwald. 36 aktive (vier sind zusätzlich in Ausbildung) und einige administrative Mitglieder sind über den 'Notruf 140' rund um die Uhr einsatzbereit. Als Ausrüstung steht ihnen im alpinen Terrain ein für den Notfall ausgestatteter Geländewagen zur Verfügung, ein Defibrillator und eine Alpintrage gehören zum Equipment.

Fundierte Ausbildung

Dass die Bergretter alle tadellos kraxeln können erklärt sich von selbst. Das allein wäre zu wenig. "Alle im Einsatz stehenden Mitglieder sind als Ersthelfer ausgebildet", erklärt Karin Strasser. Laufend finden auch Übungen - und zwar gar nicht so wenige - statt: Jährlich gibts etwa zwei Fels-, eine Winter- und eine Orientierungsübung. Alle drei Jahre läuft eine groß angelegte Gebietsübung im Raum NÖ Süd sowie eine Flugrettungsübung mit ÖAMTC, Notärzten und Flugrettern. Im Ernstfall wird selbstverständlich mit diversen anderen Rettungsorganisationen wie Rotes Kreuz, Feuerwehr, Polizei und gegebenenfalls Hundestaffel kooperiert.

Einsätze

15 solcher Einsätze fielen heuer bereits im Wirkungsbereich, der an das Piestingtal ebenso grenzt wie an den Bezirk Mödling, an. "Die meisten Suchen und Bergungen verlaufen zum Glück eher glimpflich. Freilich sind aber alle paar Jahre auch Todesopfer nach Kletterunfällen zu beklagen", sagt Ortsstellen-Leiter Roman Terzer. Was die Bergretter, logischerweise auch privat alle begeisterte Bergsportler, nicht anbieten sind Kletterkurse. Unfälle lassen sich leider nicht vermeiden. Als unterstützendes Mitglied genießt man jedoch durch seine Beiträge Versicherungsschutz!

Autor:

Manfred Wlasak aus Triestingtal

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