Blumenpracht ausgegraben

Das streng geschützte Adonisröschen.
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BERNDORF. „Seitdem ich eine Weide nicht mehr mähe, sondern nur mehr durch Schafe beweide, breitet sich das unter strengem Naturschutz stehende Adonisröschen dort stark aus“, schildert Peter Kaiser. „Dies ist umso erfreulicher, da diese seltene Pflanze früher nur selten auf ausgesuchten Hutweiden anzutreffen war. Nachdem die Hutweiden in den letzten 40 Jahren verschwunden sind, ist es auch um das Adonisröschen schlecht bestellt gewesen“, weiß der Berndorfer.

„Leider musste ich feststellen, dass Unbekannte diesen wunderschönen Frühlingsgruß in größerer Menge widerrechtlich ausgegraben haben. Nicht nur, dass es unangebracht ist, in eine fremde Wiese 15 cm tiefe Löcher zu graben, finde ich es eine Riesenschweinerei, dass eine geschützte Pflanze in diesen Mengen ausgegraben wird“, ist Kaiser verärgert. Nachdem die Pflanze zur Zeit in Blüte steht, ist damit zu rechnen, dass diese nach dem Umsetzten eingeht und der Aufwand sinnlos war. „Mein Gang zur Polizei war umsonst, da angeblich in Verwaltungsübertretungen gegen „Täter unbekannt“ nicht ermittelt wird. Ich bekam nur den guten Rat, mich an die Medien zu wenden, denn es ist damit zu rechnen, dass das Diebsgut zur Zeit in einem Privatgarten blüht. Sollte das Schule machen, ist es um das Adonisröschen wieder schlecht bestellt“, befürchtet Kaiser.

Das streng geschützte Adonisröschen.
Der wunderschöne Frühlingsgruß ist verschwunden.

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