Der Räuber mit der Kinderschere

Die Leobersdorfer Volksbank-Filiale war das Ziel des eher glücklosen Räubers, der sich danach per Fahrrad davonmachte.
  • Die Leobersdorfer Volksbank-Filiale war das Ziel des eher glücklosen Räubers, der sich danach per Fahrrad davonmachte.
  • hochgeladen von Markus Leshem

LEOBERSDORF (lorenz). Mit „Yeah, Yeah“, betritt ein Mann die Volksbank in Leobersdorf. Dass er nicht den berühmten Beatles-Song anstimmen will, wird den verdutzten Bankangestellten sofort klar, denn er spricht weiter: „Banküberfall!“ Außerdem ist der Mann vermummt und trotz hoher Temperaturen mit einer Regenjacke samt Kapuze bekleidet, hat einen Rucksack auf der Brust. Die Angestellten waren vor Staunen erstarrt. Der Räuber blieb kurz unschlüssig stehen und trat schließlich wieder ins Foyer der Bank. Das wurde von den Angestellten ausgenützt - sie sperrten die innere Tür mit einem Knopfdruck zu, der Räuber war ausgesperrt, ging zu einem Fahrrad und fuhr weg. Über Notruf wurde die Polizei gerufen. Minuten später waren die Beamten vor Ort. „Es war leicht den Täter festzunehmen“, erzählt ein Polizist. „Er war die einzige Person mit einer Regenjacke und einem Fahrrad am Hauptplatz.“ Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen polizeibekannten 19-jährigen rumänischen Staatsbürger. Er wohnt in Leobersdorf. Als er verhaftet wurde, verteidigte er sich mit den Worten: „Ich hab' nix gemacht, haha.“ In seinem Rucksack wurden eine Kinderschere und ein Taschenmesser gefunden. Der Mann wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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