Einsatz beim Sturm in Trumau

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TRUMAU (lorenz). „Also, einen Erlebnisurlaub brauchen wir keinesfalls“, seufzt Thomas A., Bewohner eines Hauses in Trumau. „Es ist bereits das dritte Mal, dass in unserer Siedlung ein Unwetter Schaden angerichtet hat“, erzählt er weiter, „vor einigen Jahren wurde ein Dach eines Hauses abgedeckt, dann Wassereinbruch in den Kellern bei Starkregen und letzten Donnerstag, am 10. August passierte das“. Mit „Das“ meint Thomas A., dass bei seinem Reihenhaus und bei dem des Nachbarn sich wieder das Dach durch eine Sturmböe selbständig gemacht hatte. „Ich saß im Wohnzimmer, als ich plötzlich den Sturm im Haus pfeifen hörte. Meine Frau war mit unseren 8 Monate alten Sohn im ersten Stock. Der Kleine wurde erst durch die Feuerwehr munter“. Ein Blick auf die Straße ließ die Familie erschauern – auf der Straße lag ihr Dach, das Auto war unter dem Blechchaos verschüttet und draußen tobte der Sturm weiter und der Regen peitschte gegen das ungeschützte Haus. „Ich will mich auf jeden Fall bei den Feuerwehren bedanken, sie kamen schnell und räumten die ganze Nacht die Blechteile weg.

Die Familie von Manuela S. hatte mehr Glück. „Ich war auf der anderen Seite des Hauses, in der Küche“, erinnert sich Manuela S. an die Horrornacht. „Ich hörte nur ein furchtbares Krachen, dann sah ich aus dem Fenster zwei Dächer auf der Straße liegen“. Eine Straßenlaterne verhinderte, dass ein Dach gegen ihr Haus prallte. Die Fassade des Nachbarhauses wurde aber schwer beschädigt.

„Wir wurden um 21.59 Uhr verständigt“, erinnert sich Feuerwehrkommandant Gerhard Löw. „In der Leharstraße sind zwei Häuser abgedeckt und Autos beschädigt. Außerdem wurde in der Schneeweißstraße durch diesen Sturm ein Baum entwurzelt“. Die Feuerwehr Trumau musste ihre Kameraden aus Oberwaltersdorf und Ebreichsdorf nachalarmieren. Insgesamt 55 Floriani versuchten, mit Erfolg, dem Chaos Herr zu werden.

„Ich fuhr sofort zu den betroffenen Familien und sprach mit den Leuten. Ich bin froh, dass es keine Verletzten gegeben hat“, meint Bürgermeister Andreas Kollross. „Ich will mich auch bei den Gemeindearbeitern recht herzlich bedanken die am Freitag um sechs Uhr früh gleich mit den Aufräumearbeiten begonnen haben“.

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