Großbrand in Enzesfeld fordert Florianis

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TRIESTINGTAL. Am Dienstag, den 13. September 2016, um 19:29 Uhr, wurden die Feuerwehren Enzesfeld, Lindabrunn, Hirtenberg, Berndorf und Pottenstein zu einem "Dachstuhlbrand (B3) im Industriegebiet in Enzesfeld" alarmiert.

Bei einem überdachten Lagerplatz eines Steinmetzbetriebs war, aus noch ungeklärten Gründen, ein Feuer ausgebrochen. Dort abgestellte Geräte und gelagerte Holzteile gingen schnell in Flammen auf. Der schwarze Rauch der entstandenen Rauchsäule war weit über das Triestingtal hinaus zu sehen. Daher gingen gleich mehrere Notrufe in der Bezirksalarmzentrale in Baden ein.

Wie bei diesem Schadensbild üblich, wird bei der Feuerwehr ein Großalarm ausgelöst. Deshalb wurden auch die Kameraden des Unterabschnittes, die Feuerwehr Berndorf mit der Drehleiter, sowie die Feuerwehr Pottenstein mit dem "Atemluftfahrzeug" und zur Unterstützung beim Aufbau der Wasserversorgung, nach Enzesfeld alarmiert.

Als wir die Einsatzadresse im Industriegebiet von Enzesfeld erreichten, waren schon mehrere Trupps mit den Löscharbeiten zu Gange. Auf Anweisung des Einsatzleiters errichteten wir den "Atemschutzsammelplatz" und stellten einen Atemschutztrupp zur Bereitschaft ab. Die Tankfahrzeuge wurden zur Speisung der Löschleitung und einem eventuellen "Pendelverkehr" zur Löschwasserversorgung bereitgestellt.

Die eingesetzten Trupps konnten die Flammen rasch unter Kontrolle bringen, jedoch wurde das Flugdach ein Raub der Flammen. Das Hauptaugenmerk war auf einen unmittelbar neben dem Einsatzobjekt stehenden Mast einer Hochspannungsleitung gelegt. Dieser, sowie die Lagerhalle eines benachbarten Bauunternehmens, konnten von den Einsatzkräften erfolgreich geschützt werden. Einzelne Glutnester wurden noch mittels Wärmebildkamera lokalisiert und abgelöscht.

Nachdem diese Arbeiten soweit abgeschlossen waren, wurde an die eingesetzten Kräfte der Befehl "Zum Abmarsch fertig!" gegeben. Die Kameraden aus Enzesfeld stellten einen Sicherungstrupp zur weiteren Brandwache bereit. Auch ein Techniker der Firma Wienstrom wurde zur Begutachtung des betroffenen Hochspannungsmasten gerufen.

Über das Ausmaß des durch den Brand entstandenen Schadens, können zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden.

Wir rückten um ca. 21:30 Uhr mit "TANK-1", "TANK-2" und "ALF", mit insgesamt 13 Mann Besatzung ins Gerätehaus ein, um die eingesetzten Geräte zu versorgen und die Einsatzbereitschaft herzustellen.

Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB-ÖA

Autor:

Markus Leshem aus Schwechat

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