Hohes Haus trifft Kollross

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BEZIRKSBLÄTTER: Seit wann bist du Parlamentarier?
Andreas Kollross: Seit dem 9. November des vorigen Jahres.

Was hat sich alles für dich verändert?
Was sich positiv entwickelt hat ist, dass ich beruflich nicht mehr jeden Tag nach St. Pölten fahren muss. Somit habe ich für die Ausübung meines Bürgermeisteramtes mehr Zeit. Außerdem bin ich jetzt noch mehr als vorher unterwegs bin im Bezirk. Möglicherweise ist das auch ein wenig der Kürze des Faschings geschuldet.

Hast du das Gefühl, dass du jetzt mehr bewegen kannst?
Ich bin natürlich kein völliger Naivling und somit ist mir bewusst, dass wir in Opposition sind und im Parlament selbst nur wenig umsetzen können. Ich sehe meine Aufgabe deshalb vor allem auch darin, Themen zu öffentlichen Themen zu machen. Das geht natürlich mit dieser Funktion leichter.

Was bedeutet dir diese Position?
In erster Linie, dass ich Verantwortung übernommen habe. Für alle, die in meinem Wahlkreis der SPÖ das Vertrauen geschenkt haben und für alle die es hoffentlich bei der nächsten Wahl noch tun werden. Diese Verantwortung möchte ich nach bestem Wissen und Gewissen nicht missbrauchen.

Hat der Job auch Nachteile?
Er nimmt natürlich sehr viel Zeit in Anspruch. Nicht nur durch Sitzungen, sondern vor allem in der Hintergrundarbeit und im Aufarbeiten von Informationen. Gott sei Dank bin ich ein Leser, denn man steckt seinen Kopf schon viel in verschiedenste Papiere um sich einen Überblick zu verschaffen.

Was sind deine zukünftigen und vorrangigen Themen?
Neben den klassischen sozialdemokratischen Themen wie Arbeit, Gesundheit und Soziales, sind es für mich vor allem die Umweltpolitik und der Konsumentenschutz. Hier möchte ich in den nächsten Jahren Akzente setzen. Es geht hier um Datenschutz und die Frage wie wir Demokratie und Menschenrechte in einer digitalisieren Welt bewahren.

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