Retentionsbecken in Furth eröffnet

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TRIESTINGTAL. Nur alle 100 Jahre – gibt es ein Hochwasser solch gewaltigen Ausmaßes. Ein solches HQ 100-Hochwasser soll der Hochwasserschutz im Triestingtal jedenfalls einmal aushalten, wenn er fertig ausgebaut ist. Nun wurden in drei Jahren Bauzeit vom Triesting Wasserverband am Furtherbach zwei weitere Rückhaltebecken errichtet und feierlich eröffnet. Diese sollen einiges wegschlucken an Wasser: eine Fläche von 14 Fußballfeldern wird im Falle des Falles zum Staubecken – für sage und schreibe 75 olympische Schwimmbecken voller Wasser, insgesamt 230.000 Kubikmeter. Leobersdorfs Bürgermeister Andreas Ramharter ist federführender Obmann des Triesting Wasserverbands: „Mit diesen beiden Becken hoffen wir künftig die größten Überflutungsgefahren vor allem im Bereich von Furth und Weissenbach bannen zu können.“ Das 5,6 Millionen Euro-Projekt wurde zu 62% vom Bund, 18% Land Niederösterreich und 20% Triesting Wasserverband finanziert. Zusätzlich musste der Triesting Wasserverband für die gesamten Grundankäufe aufkommen. Weissenbach als Wasser-Knotenpunkt verfügt bereits über ein Retentionsbecken für die Triesting, ein weiteres ging im Juni im Bereich zwischen Altenmarkt und Kaumberg in Betrieb. Nächstes Großprojekt wird ein Staubecken im Pottensteiner Fahrafeld. Dort soll als zweitgrößtes seiner Art in Niederösterreich ein Mega-Rückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von ca. 750.000 Kubikmetern entstehen, das entspricht 250 vollen olympischen Schwimmbecken. Das bereits in der Bewilligungsphase befindliche Projekt soll je nach Zusicherung der Fördermittel in den nächsten Jahren realisiert sein.

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