Zum ersten Mal am Meer

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POTTENSTEIN/ADRIA (les). "Es ist unbeschreiblich schön." - Mario Hauer (34) steht zum ersten Mal in seinem Leben am Meer und hat Tränen in den Augen.

Gemeinsam mit Freundin Bianca und Redakteur Markus Leshem startete der Pottensteiner zu einem zweitägigen Kurztrip an die Adriaküste. Als Kommandobasis wurde die slowenische Halbinsel Piran gewählt und das gemietete Appartement nach knapp fünf Stunden Autofahrt gegen 11 Uhr vormittags bezogen.

Mangiare bei Ezio

Trotz frischen -4 Grad und viel Wind sieht man Mario die Freude deutlich an, endlich das Meer zu sehen. Wieso ist das in 34 Jahren eigentlich das erste Mal für ihn? "Es hat sich irgendwie nie ergeben. Weder in der Kindheit, noch danach." Nachdem das Gepäck abgeladen ist, fahren wir - nach einem kurzen Blick von oben über Piran - die Küstenstraße entlang über Triest nach Monfalcone.

Die Stadt liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Triest und beherbergt eine der größten Kreuzfahrtschiff-Werften des Landes. Wir betreten hier ein großartiges kleines Risto-Pub und lassen uns nach herzlicher Begrüßung von Inhaber Ezio mit Gnocchi und weiteren Spezialitäten verwöhnen.

Danach geht es noch ein Stück näher Richtung großes, blaues Meer. Wir begehen den berühmten "Rilke-Weg" und überschauen nach ein paar 100 Metern Fußmarsch die gesamte Küste rund um Duino. Hier schrieb der Dichter Rainer Maria Rilke einst seine Duineser Elegien.

Endlich beim Wasser

Um Mario schließlich das zu geben, weswegen wir eigentlich hergekommen sind, packen wir zusammen und fahren weitere 22 Kilometer nach Grado. Der bekannte Tourismus-Ort ist im Jänner fast menschenleer. Sehr zur Freude von Redaktionshund Vito gilt das auch für den Strand, an dem in den Saisonen keine "Cani" gestattet sind.

Jetzt aber läuft er ungezügelt durch den Sand und wir folgen ihm Richtung Wasser. Den salzigen Duft in der Nase, das Rauschen der Wellen in den Ohren und das leise Knacken der tausenden angespülten Muscheln unter den Füßen, ist Mario jetzt endgültig von den Eindrücken überwältigt. Gemeinsam mit Bianca geht er auf einem Steinsteg vom Festland weg und genießt für einige Zeit mit geschlossenen Augen das Gefühl von Freiheit, dass das Meer einem immer wieder vermittelt - egal ob beim ersten oder beim tausendsten Besuch.

Am Heimweg lächelt er und sagt: "Ich komme wieder. Ganz bald."

Autor:

Markus Leshem aus Schwechat

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