02.02.2018, 12:38 Uhr

30 Jahre Blumau-Neurisshof

Im Jänner 1988 wurde die Großgemeinde Steinfelden aufgelöst, dabei entstand eine völlig neue Gemeinde.

BLUMAU-NEURISSHOF (les). Als im Jahr 1988 - vor genau 30 Jahren - die Großgemeinde Steinfelden aufgelöst wurde, bedeutete das für den kleinen Ort Blumau-Neurisshof, die langersehnte Freiheit.

Endlich auf eigenen Beinen
Bürgermeister Gernot Pauer im Gespräch: "Bis zu diesem Zeitpunkt war Blumau immer nur Katastralgemeinde. Ein Teil gehörte zu Teesdorf, einer zu Günselsdorf und einer zu Sollenau. Mit einem Mal waren wir auf uns allein gestellt und konnten selbst über unser Schicksal bestimmen." An diesen Tag erinnert er sich sehr gut, immerhin bedeutete er auch den Startschuss für Pauers politische Laufbahn. So wurde der heutige Listenchef (PUL) in den 1. Blumauer Gemeinderat gewählt, damals allerdings noch als ÖVP-Mitglied. Damaliger Bürgermeister war Johann Graber senior (SPÖ). "Nachdem ich 1989 die 'Politisch Unabhängige Liste' gegründet hatte, wurde ich 1995 zum Vizebürgermeister gewählt - Ortschef war damals Johann Graber junior (ÖVP)." Seit dem Jahr 2000 leitet Pauer nun bereits im 18. Jahr die Geschicke seiner Gemeinde. "Die Auflösung der Großgemeinde hat unseren Ort im Laufe der Zeit zu dem gemacht, was er jetzt ist. Auch wenn es anfangs schwierig war, sich als jüngste Gemeinde Niederösterreichs zu etablieren, konnte viel erreicht werden. Vom Kindergarten über neue Wohnungen oder modernen Straßenbau wurde vieles geschaffen, wovon wir davor nur träumen konnten. Ich bin stolz dabei federführend beteiligt gewesen zu sein." Und auf eine Sache ist der Ortschef besonders stolz: "Ich übernahm damals als Vizebürgermeister einen Schuldenstand von 30 Millionen Schilling. Nächstes Jahr sind wir voraussichtlich schuldenfrei."
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