21.10.2017, 15:15 Uhr

Alles läuft gut für Sachers Kaffee

Alles in Ordnung: Firmeninhaberin Tamara Vogl freut sich über die Treue der Kunden und den Erfolg der Rösterei.

Die hartnäckigen Gerüchte um eine Schließung der Rösterei sind falsch.

OEYNHAUSEN (les). Die Rösterei "Helmut Sachers Kaffee" hat Tradition. Gegründet 1929 wird in dem einstigen Familienunternehmen bis heute das "schwarze Gold" hergestellt, das für viele Menschen an manchem Montagmorgen als letzte Rettung dient. 2013 wurde die Firma schließlich von der Tiroler IMMOGA Beteiligungs-GmbH übernommen. Inhaberin Tamara Vogl erklärt: "Wir waren damals voller Enthusiasmus und haben dabei übersehen, dass vielleicht nicht alles soviel wert war, wie es im Endeffekt gekostet hat." Nach dem holprigen Start kam irgendwann ein sehr großer Auftrag aus Deutschland. "Durch ein Zusammenspiel unglücklicher Umstände geriet unsere Lieferung in Verzug. Als wir gesehen haben, in welche Richtung das läuft, mussten wir die Notbremse ziehen, um hohen Pönaleklagen vorzubeugen, die das Unternehmen zur Strecke gebracht hätten." Ende Mai wurde ein Sanierungsverfahren beantragt und im August auch rechtskräftig bestätigt. "Die Gläubiger erhielten eine Quote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren. Das Unternehmen besteht also weiterhin und ist auf einem sehr guten Weg." Der Betrieb läuft ohne Unterbrechung weiter. Sowohl die Rösterei, als auch der Shop, laufen profitabel. Helmut Sachers Kaffee ist der größte Biokaffee-Hersteller in Österreich und konnte in den letzten acht Monaten die Exportquote um 10 Prozent erhöhen.
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