02.07.2017, 23:07 Uhr

Auf Visite in Enzesfelds Bunker

ENZESFELD (finni). Wenn man den "Enzesfelder Hauptbunker" betritt, ergreift einen unweigerlich ein beklemmendes Gefühl. Beklemmend angesichts der Tatsache, dass sich während des zweiten Weltkrieges laut Augenzeugen an die ca. 1000 Menschen darin versteckt hielten und um ihr Leben bangen mussten. "Enzesfelder Hauptbunker" wird die Bunkeranlage in Enzesfeld / Triestingtal / NÖ, im Volksmund genannt, über sein Baujahr streiten sich allerdings die Geister, meinen die einen er wäre bereits 1942 erbaut worden, sind andere der Meinung der Baubeginn wäre erst 1944 gewesen. Auf jeden Fall kann der Bunker Geschichte erzählen und zwar keine schöne und trotzdem eine faszinierende. Immer wieder zieht es Abenteuerlustige, Geschichtsforscher und einfach auch Interessierte in die teilweise bereits baufällige ca. 1 km lange und weit verzweigte Bunkeranlage. Aber genau da liegt der Hund begraben, meint der Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Christian Raith, der kürzlich gemeinsam mit dem Obmann und Landesleiter der österreichischen Höhlenrettung Regierungsrat Ernst Fischer und www.tridok.at Reporter Dietmar Holzinger den Bunker auf seine Stabilität und Sicherheit überprüfte. Rund zwei Stunden wurde das umfangreiche Stollensystem auf ihre Sicherheit inspiziert. Die Decke der Bunkeranlage bröckelt, zeigt auch Risse und stellenweise ist er sogar mit Wasser geflutet. Der Bunker sollte auf keinen Fall ohne Führung betreten werden.
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