26.09.2016, 14:59 Uhr

Die letzte Rast am Waxeneck

Das gefundene Skellett des gefallenen deutschen Soldaten wies schwere Verwundungen auf und steckte noch in seinen Stiefeln.

Durch Zufall entdeckte Peter Taufler kürzlich am Waxeneck einen gefallenen deutschen Soldaten.

TRIESTINGTAL (finni). Peter meldete seinen Fund umgehend dem "Schwarzen Kreuz". Gemeinsam mit Michael Steiner und einem vom "Schwarzen Kreuz" entsandten Team, barg man den Gefallenen aus seinem Erdloch, um ihn zu identifizieren und auch ordentlich bestatten zu können.

Soldat wurde identifiziert
Die gefundene Erkennungsmarke ließ eindeutig auf einen deutschen Soldaten schließen und geht zur Identifizierung des Toten zur WAST, der Wehrmachtauskunftstelle Berlin, um den Gefallenen für tot erklären lassen zu können. Der Soldat dürfte nach ersten Erkenntnissen bei den Endkämpfen im April 1945 gefallen sein. Es wird angenommen, dass der Gefallene über 30 Jahre alt war und laut Erkennungsmarke bei einer Versorgungseinheit gedient hat. Man fand bei näherer Untersuchung des Skeletts ein russisches Projektil im Schulterblatt und eine schwere Verletzung an einer Rippe.

Soldat war schwer verletzt
Der Unterkiefer fehlte - vermutlich durch einen Granatsplitter - gänzlich. Der Kopf wurde, wahrscheinlich wegen der schweren Gesichtsverletzung, mit dem Feldmantel eingewickelt. Sollte es noch Angehörige geben, werden diese über das Auffinden des Verstorbenen verständigt und persönliche Dinge an sie übergeben. Dann wird der Soldat am Friedhof Blumau beigesetzt.
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