19.05.2017, 14:49 Uhr

Die romanisch-gotische Pfarrkirche von Enzesfeld

Die romanisch-gotische Pfarrkirche von Enzesfeld, geweiht der hl. Margareta, entstammt vermutlich bereits dem 12. Jahrhundert.

Die romanische Urform der Eigenkirche der Engelschalksfelder Ritter - Ministerialen der Babenberger - glich der Filialkirche von Lindabrunn, bestand also lediglich aus einem zweijochigen Langhaus und einem einjochigen Chor. Die Burgherren wohnten den Gottesdiensten von einer romanischen Steinempore aus bei, die leider im 19. Jh. abgerissen wurde. Die Walseer erweiterten diese Urkirche im 14. Jh. um das rechte Seitenschiff, die Herren von Spaur im 15. Jh. um die gotische Hauptapsis. Das rechte Seitenschiff wurde erst nach den Ungarnkriegen angefügt. Der heutige Zustand einer sehr unregelmäßigen dreischiffigen Halle entstand durch insgesamt fünf Bauphasen - zwei romanische, zwei gotische, der klassizistische Turm wurde erst um 1800 dazugefügt. Der linke Seitenaltar und die Kanzel gehören zu den ganz wenigen Kunstwerken unserer Region aus der Renaissance-Zeit.
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