29.01.2018, 16:34 Uhr

"Ein Käfig voller Narren" an der Bühne Baden

(Foto: Lukas Beck)
Am 17. Februar findet im Stadttheater Baden die nächste Premiere statt: Auf dem Programm steht das Musical "Ein Käfig voller Narren" von Jean Poiret. Das Einführungsgespräch dazu findet am 11. Februar um 11 Uhr im Max Reinhardt-Foyer statt.
Am bekanntesten ist wohl der Evergreen "I am what I am". Die Botschaft ist klar: Es handelt sich um eine Travestie-Geschichte und ist ein Stück für Toleranz, Akzeptanz und Älterwerden. Ein in die Jahre gekommenes homosexuelles Pärchen sieht sich gezwungen, ihrem iehson Jean-Michel ein bürgerlich-konservatives Leben vorzuspielen.
Das Stück wird als Badener Erstaufführung in der Inszenierung von leonard Prinsloo in die 1970er-Jahre verlegt und mit Pop Art-Elementen versehen. Das dazu passende Videokonzept stammt von dem international tätigen Künstler Aron Kitzig. Auch die melancholisch geprägte Musik passt sich dem Sound der damaligen Zeit an (Musikalische Leitung: Michael Zehetner). „In den 1970ern war Toleranz noch nicht so verbreitet wie heute“, erklärt Prinsloo die Entscheidung.
René Rumpold, der gerade in der Schauspielvariante die „Zaza“ spielte, gibt in der Badener Musicalfassung ebenfalls überzeugend die alternde schwule Diva.

Tickets: Bühne Baden, Theaterplatz 7, 02252/22522, www.buehnebaden.at, ticket@buehnebaden.at
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