18.11.2016, 19:42 Uhr

Feuerwehr zog Cabrio aus Uferböschung

Der Fahrer des Wagens hatte großes Glück: er überstand den Unfall nahezu unverletzt.

POTTENSTEIN. Am Mittwoch, den 16. November 2016, um 22:52 Uhr, wurde die Feuerwehr Pottenstein von der Bezirksalarmzentrale in Baden zu einer "Fahrzeugbergung (Alarmstufe T1), B18 - Höhe Straßenmeisterei" alarmiert.

Ein Fahrzeuglenker, der nach eigenen Angaben einem Hund ausweichen musste, verlor auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über seinen PKW, geriet ins Straßenbankett, wo er in weiterer Folge über die steile Uferböschung der Triesting geschleudert wurde. Das dichte Gestrüpp bremste die Fahrt, bevor der Wagen das Gewässer erreichte. Der Lenker blieb glücklicherweise unverletzt. Da der Akku seines Handys jedoch leer war, versuchte er zu Fuß Hilfe zu holen. Ein kurz darauf vorbeikommender Streckenposten der Straßenmeisterei entdeckte das verlassene Cabrio und verständigte über den Notruf die Einsatzkräfte.

Als wir die Einsatzadresse erreichten, konnten wir in der dunklen Nacht zuerst das Fahrzeug nicht erblicken. Nur die Reifenspuren im Bankett wiesen auf einen Unfallhergang hin. Wir sicherten das Straßenstück und vergewisserten uns, ob sich auch niemand mehr im oder um das Fahrzeug befand. Inzwischen war eine Polizeistreife aus Berndorf sowie der Unfalllenker wieder am Einsatzort eingetroffen.

Mit der Einbauseilwinde konnte der Peugeot behutsam aus dem Graben zurück auf die Straße gezogen werden. Dies erwies sich als schwierig, da bei dem Unfallhergang ein Vorderrad aus der Aufhängung gerissen wurde. Mittels Abschleppachse verbrachten wir das Fahrzeug zu einem geeigneten Abstellplatz zur Sicherstellung, und reinigten die Fahrbahn von diversen Unfallspuren sowie Fahrzeugflüssigkeiten.

Nachdem die Arbeiten soweit abgeschlossen waren, konnte die Hainfelder Bundesstraße, die während der Fahrzeugbergung kurzzeitig gesperrt werden musste, wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Wir rückten mit "PUMPE" und "TANK-2" um 0.45 Uhr mit insgesamt 11 Mann Besatzung zurück ins Gerätehaus ein, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Bericht: Markus Hackl, ASB
Fotos: Markus Hackl und Gerald Schwarz, OBM
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