21.10.2017, 15:19 Uhr

Interview: Reinhard Nowak ermittelt

BEZIRKSBLÄTTER: Was erwartet uns am 24. November in der Bettfedernfabrik?
Reinhard Nowak: Im Grunde ist es eine schwarze Tragikomödie. Das Stück spielt in meinem Stammbeisl, wodurch ich das Publikum quasi als Lokalgäste ansprechen kann. Ich erzähle als Kriminalkommissar aus meinem Leben und alle meine schrecklichsten Fälle.

Und gemeinsam löst ihr dann deinen bisher schwersten...
Meine Vorgesetzte erteilt mir dann den Auftrag nach einem neuen Verdächtigen zu suchen, der Dummheit. Das stellt sich als keine einfache Aufgabe heraus, obwohl ja ausreichend Dummheit vorhanden ist. Aber ich will nicht zu viel verraten.

Ist der Commissario Nowak ein typischer Mann?
Weder er noch ich sind typische Männer, glaube ich. Wobei, was ist schon ein typischer Mann? Ich entspreche sicher nicht dem Klischeebild eines typischen Mannes.

Was für ein Mann bist du?
Ich bin ein Feminist! (lacht) Also Macho bin ich sicher keiner, aber ich bin auch kein Bügler. Ich helfe meiner Frau schon im Haushalt und kümmere mich sehr viel um unsere Tochter. Ich weiß nicht, ob es das überhaupt noch gibt, so wie früher. Männer, die heimkommen, ihr Essen am Tisch wollen, Österreich Bild schauen und am Wochenende mit der Familie wandern gehen.

Mit Oberwaltersdorf verbindest du deine Liebe zum Golf.
Es gibt hier einen spektakulären, aber leider künstlichen, Golfplatz. Persönlich spiele ich lieber auf Naturplätzen. In zehn Jahren wird er wohl besser aussehen. Ich spiele hier gerne, aber nur, wenn ich eingeladen werde. Die Platzgebühr ist mir ein bissi zu teuer. So gut verdiene ich leider nicht. (lacht)
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