11.11.2016, 19:11 Uhr

Leobersdorfer Sicherheitszentrale eröffnet

LEOBERSDORF. Tor auf – und los geht’s! Leobersdorfs Rot-Kreuz-Autos fahren ab sofort von ihren neuen Garagen der hochmodernen Rettungsstelle aus zum Einsatz. Am Sonntag war große und feierliche Eröffnung, zu der rund 500 Leobersdorferinnen und Leobersdorfer sowie zahlreiche Fest- und Ehrengäste kamen. In Rekordbauzeit von nur 11 Monaten konnte der über 300 Quadratmeter große Neubau hochgezogen werden, rund 1,3 Millionen Euro wurden investiert. Und das sehr gut, wie Bürgermeister Andreas Ramharter betont: „Wir haben in diesem Projekt alle Anforderungen an eine hochmoderne Rettungsstelle erfüllt und Synergien mit der bestehenden Sicherheitszentrale optimal genutzt.“ Rund 3.000 Patienten werden künftig von der neuen Rettungstelle am Florianiplatz in der Enzesfelderstraße aus versorgt – in Leobersdorf, Siebenhaus, Kottingbrunn, Hirtenberg, Enzesfeld und Günselsdorf. Niederösterreichs Rot-Kreuz-Vizepräsident Leopold Rötzer freut sich über den damit gestärkten Rettungsdienst: „Ein tolles Haus, in dem sich unsere Mitarbeiter wohlfühlen werden!“ Auch für das Land Niederösterreich und seinen Zivilschutz war die Eröffnung am Sonntag ein großer Tag. Mit der neuen Rettung gibt es erstmals in der Region Baden ein Blaulichtzentrum aus Polizei, Feuerwehr und Rettung. Landtagsabgeordneter und Niederösterreichs Zivilschutzverbands-Präsident Christoph Kainz: „Leobersdorf hat damit den Zeiger in Richtung Zukunft gestellt.“ Die 70 Spinde im Umkleideraum der neuen Dienststelle sind bereits bezogen: beim Roten Kreuz Leobersdorf gewährleisten derzeit zwei hauptberufliche Mitarbeiter, 65 Freiwillige und vier Zivildiener Einsatzbereitschaft rund um die Uhr. 80.000 Einsatz-Kilometer im Jahr werden die Rettungsautos künftig - vom Florianiplatz aus – leisten.
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