10.12.2017, 23:19 Uhr

Letzte Messe von Pater Christoph

LEOBERSDORF. Fast wie bei den großen Messen im Vatikan standen am ersten Adventsonntag in der Leobersdorfer Pfarrkirche gleich sechs geistliche Würdenträger beim Altar: Gekommen waren sie zur Festmesse anlässlich der Verabschiedung von Leobersdorfs Pater Christoph Böck. Bürgermeister Andreas Ramharter (Zukunft Leobersdorf) dankte in seiner Laudatio Leobersdorfs scheidendem Pfarrer für sein 28-jähriges Wirken zum Wohle der Bürger seiner Gemeinde: „Vielen Leobersdorferinnen und Leobersdorfern ist ihr Glaube sehr wichtig. Diese Kraft und auch Rückhalt wurden ihnen von einem Menschen gegeben, der als einfühlsamer und engagierter Pfarrer unseren Bürgern stets zur Seite stand.“ Und das nicht ohne persönliche Einschränkungen: Denn eigentlich wollte Leobersdorfs Langzeit-Pfarrer ja im Kloster wirken, bevor er hinaus in die Pfarren Grillenberg und Leobersdorf entsandt wurde. Zahlreiche Abschiedsgeschenke gab es dann von der Volkschule, der Neuen Mittelschule, dem Chor, der Feuerwehr, dem Weinbauverein, dem Bauernbund, dem Trachtenverein und den Pfadfindern. Abschließend bekam der vor kurzem 70 Jahre alt gewordene Pater Christoph von Bürgermeister Ramharter den Ehrenring der Marktgemeinde überreicht. Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Rudolf Kirnbauer gab dem Pater neben einer Mariazeller Madonna noch rührende Abschiedsworte mit auf den Weg: „Wir werden dich vermissen!“ Im kommenden Jahr 2018 betreuen vorerst nun zwei neue Ordensleute die Pfarre Leobersdorf: Pater Krzysztof Szczesny aus Enzesfeld und Kaplan Thobias Lubuva aus Tansania.
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