06.11.2017, 10:08 Uhr

Schwerer Unfall mit Todesfolge

TRUMAU. Am 04. November 2017 um 11:01 Uhr wurde die Feuerwehr Trumau per Sirene, Pager und SMS zu einer Menschenrettung auf der L156 kurz vor der Ortseinfahrt Moosbrunn alarmiert. Wie sich kurz später herausstellte, kam ein Sattelzug mit Bauschutt beladen auf dem Dach zum Liegen und fing dabei Feuer.

Da vor der Alarmierung der jährliche Atemschutzleistungstest stattfand, befanden sich noch einige Kameraden im Feuerwehrhaus, weshalb binnen weniger Sekunden zum Einsatzort ausgerückt werden konnte. Schon während der Anfahrt rüstete sich aufgrund der Zusatzinformation „brennender LKW“ der erste Trupp mit umluftunabhängigen Atemschutz aus und unterstützte die bereits anwesenden Einsatzkräfte um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Mit allen möglichen Mitteln wurde weiters versucht, unter schwersten Bedingungen, den noch in der komplett deformierten und stark verrauchten Fahrerkabine befindlichen LKW-Fahrer zu retten. Leider konnte dieser auch nach den Wiederbelebungsmaßnahmen der Rettungskräfte nur mehr tot geborgen werden.

Der Brand wurde anschließend mittels Schaum eingedämmt und abgelöscht und der restliche weiterhin austretende Treibstoff mit Auffangwannen von einem Trupp der Feuerwehr Himberg unter dem Schutz eines Einweg-Chemieschutzanzuges aufgefangen.

Zur Bergung der Zugmaschine und des Sattelaufliegers musste der Autokran der Feuerwehr Mödling nachalarmiert werden. Die Feuerwehr Trumau unterstützte mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs das Aufstellen des Aufliegers.

Nach insgesamt rund 5 Stunden konnte der Einsatz der Feuerwehr Trumau beendet werden.

Fotos und Bericht: www.ff-trumau.at
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