19.11.2017, 10:50 Uhr

Zwei Mal monatlich die Lebensgefährtin verdroschen

Verhandlung am Landesgericht Wiener Neustadt.

Bezirk Baden. Wegen des vergehens der "fortgesetzten Gewaltausübung" musste sich vergangene Woche der in Berndorf lebende Rumäne Oktavian S. (31) vor Gericht in Wiener Neustadt verantworten.

Dem Mann wurde vorgeworfen, dass er von Anfang 2015 bis Juli 2017 seine Lebensgefährtin (33) mehrfach misshandelt haben soll. Vor dem Kadi bekannte er sich anfangs "nicht schuldig", lenkte später - nach Einvernahme des Opfers - jedoch etwas ein: "Sie hat gesagt, dass ich sie geschlagen habe, aber ich kann mich nicht mehr erinnern."
Seine Alkoholprobleme haben ihn ihn diese missliche Situation gebracht, meinte S., und dass er sich sehr leicht provozieren hat lassen. Das Opfer, das mit dem Angeklagten auch ein gemeinsames Kind hat, auf die Frage, wieso es sich die Misshandlungen (mindestens zwei Mal im Monat setzte es Schläge) so lange gefallen hat lassen: "Er hat zwei Seiten. Ich habe immer gehofft, dass es besser wird."
Besserung schwor A. auch kurz vor der Urteilsverkündigung: "Ich werde alles bestens geben." Kann er versuchen - nach der Haft von vier Monaten.
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