13.06.2018, 11:39 Uhr

Kollross: Nein zur 60-Stunden-Woche

TRUMAU. Mit einer österreichweiten Aktionswoche machte die SPÖ gegen die von der Regierung geplante 60-Stunden-Arbeitswoche mobil.

Kollross geht auf Angriff
„Für seine Großspender will Konzernkanzler Kurz mit seinem wählerverratenden Erfüllungsgehilfen Strache den ÖsterreicherInnen die 60-Stunden-Woche aufzwingen. Profitieren werden davon nur die Unternehmen, den Menschen drohen Lohnraub, mehr Druck und weniger Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, kritisiert Trumaus Bürgermeister Andreas Kollross und warnt: „Bereits jetzt werden jährlich 45 Millionen Überstunden nicht abgegolten. Wenn die schwarz-blaue 60-Stunden-Woche zur Regel wird, gibt es bald gar keine Zuschläge mehr für zusätzlich geleistete Arbeitszeit. Was das für die Gesundheit jeder und jedes Einzelnen bedeutet, braucht man dabei nicht näher zu erläutern."

Interessen der Spender
"Neben diesem Lohnraub an den ArbeitnehmerInnen bedeutet die Ausweitung der Höchstarbeitszeit auch massive Nachteile für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Vor allem Kinder werden darunter leiden, wenn wir bald jeden Tag 12 Stunden arbeiten müssen. Kurz und Strache katapultieren uns mit diesem Vorhaben zurück ins 19. Jahrhundert“, ist Kollross nicht zuletzt in seiner Funktion als Vorsitzender der NÖ Kinderfreunde empört. Hinter dieser "arbeitnehmerfeindlichen Politik" ortet Kollross "die Interessen und das Profitstreben der Großspender des Bundeskanzlers. Als Dankeschön für die Unsummen an Wahlkampfgeldern tritt Kurz die ArbeitnehmerInnenrechte mit Füßen und zerschlägt ohne mit der Wimper zu zucken die sozialen Fortschritte der letzten Jahre. Die Menschen müssen einen teuren Preis für seinen Machtrausch zahlen – es ist wirklich zum Weinen!"
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