Natur im Garten
6 Tipps gegen Nacktschnecken

Laufenten sollen Schnecken den Garaus machen.
  • Laufenten sollen Schnecken den Garaus machen.
  • Foto: Alexander Haiden/„Natur im Garten“
  • hochgeladen von Karin Zeiler

Die Schnecken bringen aktuell die Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner an den Rand der Verzweiflung. Denn die gefräßigen Weichtiere haben es vor allem auf das Gemüse in unseren Gärten abgesehen. „Natur im Garten“ hat die Top 6 Tipps zusammengefasst, um die „Schneckenplage“ in den Griff zu bekommen.

ZENTRALRAUM NÖ (pa). Der milde Winter und die feuchte Witterung in den vergangenen Wochen hatten zur Folge, dass insbesondere die Spanische Wegschnecke optimale Bedingungen zur Vermehrung vorfand.

„Die effektivste Methode ist das Absammeln der Schnecken, die sich tagsüber gerne unter Brettern und Steinen verstecken. Zum Schutz der Gemüsebeete helfen Schneckenzäune. Weiter helfen biologisches Schneckenkorn mit dem Wirkstoff Eisen-III-Phosphat, Laufenten und vor allem die Schaffung von nützlingsfördernden Strukturen. Gießen Sie Ihre Pflanzen früh morgens und nicht abends, sonst bescheren Sie den nachtaktiven Tierchen optimale Feuchtigkeitsverhältnisse“,

erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.  In jedem Fall gilt: Finger weg vom herkömmlichen Schneckenkorn mit dem Wirkstoff Metaldehyd. Denn Schneckenkorn kann auch für Nützlinge und Haustiere lebensbedrohlich sein. „Gifte haben im Garten nichts verloren. Schneckenkorn führt bei Hunden und Katzen zu Muskelkrämpfen, einem Anstieg der Körpertemperatur und in weiterer Folge werden Eiweiße im Organismus zerstört. Besonders gefährdet sind Welpen und alte bzw. kranke Tiere. Wenn Haustiere Schneckenkorn fressen, ist das lebensgefährlich für sie und man sollte umgehend einen Tierarzt aufsuchen“, so Batakovic.

Top 6 Tipps im Überblick

Schnecken absammeln
Schneckenzäune einsetzen
Laufenten (artgerecht!) halten
biologisches Schneckenkorn mit dem Wirkstoff Eisen-III-Phosphat anwenden
Pflanzen in der Früh gießen
Nützlingsfördernde Strukturen schaffen: Laub in Hecken liegenlassen, Steinhaufen, Totholz und Wilde Ecken beherbergen viele Helfer

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