85 Tonnen schwere Landschaftskunst

Drei ineinanderlaufende Doppelspiralen mit je knapp 8 m Durchmesser aus 85 Tonnen Stein geschlichtet ergaben 150 Meter Trockensteinmauern: das gefiel Kindern und Künstlern, Bürgermeister und Dorferneuerung bei der Einweihung Anfang Oktober in Judenau.
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  • Drei ineinanderlaufende Doppelspiralen mit je knapp 8 m Durchmesser aus 85 Tonnen Stein geschlichtet ergaben 150 Meter Trockensteinmauern: das gefiel Kindern und Künstlern, Bürgermeister und Dorferneuerung bei der Einweihung Anfang Oktober in Judenau.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Karin Zeiler

JUDENAU BAUMGARTEN (red). Anfang Oktober wurde in Judenau ein weltweit einzigartiges Bauwerk eingeweiht. Sieben Trockensteinmauernspezialisten der Gartenbauschule Langenlois und der Weinbauschule Krems schufen aus 85 Tonnen Stein drei ineinanderlaufende Doppelspiralen aus Naturstein. Projektleiter Rainer Vogler zu den Details: „Insgesamt 800 Arbeitsstunden in 22 Projekttagen mit Beteiligung von Freiwilligen und Neugierigen im Ausmaß von 28 Tagen stecken in unserem Kunstwerk. 150 Meter Mauer zum Durchgehen, Verirren, Verweilen laden ein“. Die Künstler dieses Viertelfestival-Projektes waren: Johann Datzberger, Mario Fordinal, Theresia Haider, Kurt Lenitz, Helmut Schieder, Rainer Vogler, Hermann Wirrer.

Stein zum Verweilen

Fliehen – Verirren – Verweilen ist auch der Name des Kunstwerks. Fliehen von der Hektik des Alltages kann man in den rund 150 Meter langen Gängen der Spiralen, der beruhigende Stein lädt zum Verweilen ein. Die 3 Zentren bilden ein Steinmonolith, ein Baum und eine Wasserschale.
„Die drei Orte der Gemeinde Judenau waren früher 3 Gemeinden. Obwohl jedes Dorf seine Selbständigkeit hat, funktioniert das Gemeindeleben nur durch das Zusammenspiel aller drei – wie bei diesen Spiralen“, stellt Bürgermeister Georg Hagl die Aussage des Kunstwerks für seine Gemeinde Judenau-Baumgarten dar.
Zahlreiche Firmen der Region und aus der Steinbranche unterstützten dieses Projekt. Die Dorferneuerung sorgte für Beteiligung der Bevölkerung und für die Verpflegung: wie die Künstler und Freiwilligen an den Projekttagen freuten sich die Gäste bei der Einweihung über hausgemachten Kaffee und Kuchen.

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