Coronavirus
Ärztin an Tullns Klinikum positiv, Kinderabteilung eingeschränkt verfügbar

Wie soeben bekannt wurde, ist im Tullner Klinikum die Kinderabteilung inkl. Neonatologie gesperrt.
  • Wie soeben bekannt wurde, ist im Tullner Klinikum die Kinderabteilung inkl. Neonatologie gesperrt.
  • Foto: Collage: Alexandra Ott / Foto: Karin Zeiler
  • hochgeladen von Karin Zeiler

TULLN. Am Universitätsklinikum in Tulln war bis vor Kurzem die Kinderabteilung inklusive der Neonatologie gesperrt. Grund dafür ist, dass eine Ärztin positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

"70 Mitarbeiter wurden außer Dienst gestellt",

informiert Bernhard Jany, Pressesprecher der NÖ Landesgesundheitsagentur. Wichtig sei jetzt, dass sich die Patienten im Bedarfsfall an die umliegenden Kliniken wenden, führt er aus.
Wie Jany gegenüber den Tullner Bezirksblättern bestätigt, waren kurzfristig auch die Gynäkologie und die Geburtentstation gesperrt, diese sind jedoch beide wieder geöffnet.

Klinikleitung setzt folgende Maßnahmen:

+ Eingeschränkter Betrieb auf der Kinderstation.
+ Fachärztliche, ambulante Begutachtungen von Kindern finden statt.
+ Momentan sind keine stationären Aufnahmen auf der Kinderstation vorgesehen.
+ An der Gynäkologie werden nur Notfälle operativ versorgt bzw. stationär aufgenommen.
+ Geburten finden wie bisher auch unter kinderärztlich-neonatologischer Betreuung statt. Allerdings nur für Schwangerschaften jenseits der 34. SSW.
+ Weiters werden Spezialambulanzen für chronische Krankheitsbilder vorübergehend nicht betrieben.
+ An den Abteilungen für Chirurgie und für Orthopädie/ Unfallchirurgie finden keine Planoperationen statt
+ Akut- und Notfalleingriffe sowie Tumor-Operationen werden weiterhin durchgeführt.

Beträchtlicher Personalmangel

Diese Maßnahmen sind einerseits durch einen beträchtlichen Personalmangel bedingt, dienen andererseits der Vorbereitung, falls die derzeitige Corona-Epidemie schlimme Auswüchse zeigt und Personal, Apparate und Isoliermöglichkeiten erforderlich machen sollte.

Keine Infizierten Personen am Klinikum

Im Haus befinden sich keine infizierten Personen. Diese Maßnahmen sowie die auffällige Schutzkleidung und die von unseren Mitarbeitern getragenen Atemschutz-Masken dienen dazu, Patienten, ärztliches und Pflegepersonal vor jeder möglichen Ansteckung zu schützen und damit Ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Plan – Quarantäne-Station an Tullner Uniklinikum
Plus zwölf Fälle ergibt 40 im Bezirk Tulln
Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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