Chronik der Großen Tulln
Baustelle brachte Schlamm

Richard Kölldorfer, Wilhelm Blahuschek und Alois Steinhauser über den Wandel der Großen Tulln.
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  • Richard Kölldorfer, Wilhelm Blahuschek und Alois Steinhauser über den Wandel der Großen Tulln.
  • Foto: Karin Zeiler / Bezirksblätter NÖ
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Serie Teil 2: Die Große Tulln im Wandel der Zeit – wie sich der Fluss verändert hat, das wissen
Richard Kölldorfer, Wilhelm Blahuschek und Alois Steinhauser.

LANGENROHR / BEZIRK. Als kleiner Bub hatte Wilhelm Blahuschek nach der Schule nur ein Ziel: die Große Tulln. Und die liegt dem 82-Jährigen auch heute am Herzen. Gemeinsam mit ihm, Richard Köllforder und Alois Steinhauser haben sich die Bezirksblätter auf eine Zeitreise begeben und die Vergangenheit des Leitflusses der Region ergründet.
"Damals gab es hier so viele Fische, wenn wir im Wasser waren, mussten wir aufpassen, dass wir keinem draufgestiegen sind", erinnert sich Blahuschek.

Kraftwerk und Regulierung

Und auch daran, dass man hier schon immer fischen gegangen ist – die Langenschönbichler mit dem Dreizack, hier habe man die Fische mit den Netzen rausgeholt. Wichtig ist etwa Steinhauser, dass "die Große Tulln zuerst hier war, erst dann kam die Stadt". Verändert habe sich der Fluss auf jeden Fall. Vor allem dann, als das Kraftwerk in Greifenstein an der Donau errichtet wurde und damit einhergehend auch die Große Tulln eine entsprechende Regulierung erfahren hat.
Um diese Bautätigkeiten durchführen zu können, mussten jedoch zuvor alle Fische rausgenommen und in Teiche sowie die Donau eingesetzt werden. Glücklich war man damals nicht:

"Es hat uns den gesamten Schlamm reingedrückt. Das war eine Großbaustelle",

erinnert sich Kölldorfer. Aber es gibt nichts Negatives, wo nicht auch Positives ist: "Heute haben wir dafür mehr Wasserfläche und auch weitere Fische wie Karpfen und Welse", fügt er hinzu. Als äußerst positiv werden die Veränderungen des Vorjahres gewertet: Nämlich der Abbau der beiden Wehre in Abstetten und Plankenberg. Und dem stimmt auch Mario Asinger aus Nitzing zu, der zudem darauf verweist, dass "die laufenden Uferbegradigungen und die Bewirtschaftung rundherum" als positiv bezeichnet werden können.

Sie wollen noch mehr wissen? Alois Steinhauser im Gespräch mit den Bezirksblättern.

Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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