Betreutes Wohnen nur Farce

Leopold Bauer hat sich am rechten Bein verletzt. Die schwere Türe (im Hintergrund ersichtlich und geöffnet) ist ihm hinaufgefallen.
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  • Leopold Bauer hat sich am rechten Bein verletzt. Die schwere Türe (im Hintergrund ersichtlich und geöffnet) ist ihm hinaufgefallen.
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TULLN. "Ich habe mich sehr auf die neue Wohnung gefreut", erzählt Leopold Bauer. Sein Haus hat er verkauft und ist in die Wohnanlage in der Frauenhofner Straße gezogen. Jetzt erkennt er jedoch die Mängel: Er kritisiert neben dem Laubengang, der gar nicht sauber gehalten werden könne, vor allem die Eingangstür: "Die kann ich fast nicht öffnen", zeigt er auch seine Verletzung am Bein, als er sich dieses eingeklemmt hat. Unterstützung bekommt er von einer Bewohnerin im ersten Stock, die übrigens drei solcher Türen überwinden muss, um in ihre Wohnung zu gelangen. "Die Türen sind keinesfalls alters- oder behindertengerecht", bestätigt eine Mitarbeiterin des Hilfswerkes. "Bei einer Begehung der Wohnanlage", informiert Gregor Mayer, Verwalter der GEDESAG, "ist aufgezeigt worden, was verbesserungswürdig ist." Adaptierungen würden vorgenommen werden. Vonseiten der durchführenden Ziviltechniker wird bestätigt, dass es eine Leichtigkeit sei, die Einstellung der Türen dahingehend zu verändern, dass diese auch unter geringer Kraftanwendung geöffnet werden können. Nur geschehen muss es.
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