Daumen hoch: LKW-Training für Florianis

Daumen hoch: Christoph Huber (FF Amstetten), Denise Leitgeb (FF Gaaden), Fahrlehrer Otto Paul (Bruck an der Leitha) und Manuel Wirnsberger (FF Gaaden).
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  • Daumen hoch: Christoph Huber (FF Amstetten), Denise Leitgeb (FF Gaaden), Fahrlehrer Otto Paul (Bruck an der Leitha) und Manuel Wirnsberger (FF Gaaden).
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TULLN / NÖ. "Ich hoff', dass ich doch 980 Fragen beantworten kann", lacht Karl Jechsmayr, Chef der Easy Drivers Fahrschule in Waidhofen an der Ybbs.
Wie fühlt es sich an, wenn man kopfüber in einem Fahrzeug im Sicherheitsgurt hängt? Wie funktioniert die Technik eines Feuerwehrautos, was ist bei den ersten Fahrstunden mit einem LKW zu beachten? – Diese und viel mehr Fragen wurden im Rahmen der LKW-Feuerwehrschulung beantwortet, die auf dem Areal der Landesfeuerwehrschule in Tulln abgehalten wurde.

Ab in den Simulator

"Ich fühl mich wie auf einem Hendlgriller", sagt Feuerwehrkamerad Christoph, der gemeinsam mit Bezirksblatt-Redakteurin Karin Zeiler im Überschlagssimulator Platz genommen hat. Doch zuvor mussten die Taschen ausgeräumt, die Sonnenbrille vom Kopf genommen werden. Der Sicherheitsgurt wird angelegt und festgezogen. "Mit den Händen bitte oben festhalten, die Ellbogen nach innen, dann ist der Kopf auch geschützt", lautet die Anweisung von Felix Lasinger, seines Zeichens Easy Drivers Fahrlehrer in Tulln. Und dann beginnt sich das Ding zu drehen. Langsam, denn das war vorab so besprochen. Wenn das Auto auf der Beifahrertür zu liegen kommt, spätestens dann fällt der Fahrer auf den Sozius. Nicht jedoch im Simulator – die Gurte sind festgezurrt, Gott sei Dank.

Nicht so dramatisch

Weiter geht's – Christoph und Karin stehen auf dem Kopf, das Blut schießt in selbigen und Lasinger lässt die beiden wieder in die Ausgangssituation zurückkehren. Wie sich das bei zehn km/h anfühlt? Der Fahrlehrer drückt den Knopf und ab geht's. "Wie schnell kann sich das Ding drehen?", will Zeiler wissen. "30 km/h. Sie werden draufkommen, dass es sich da drinnen nicht so dramatisch anfühlt", antwortet der Fahrlehrer, drückt den Knopf und erklärt, dass es zu Beginn eines Überschlags langsam los geht: "Zuerst kippt man". Vier Umdrehungen später hat man dann doch ein leichtes Schwindelgefühl. Weil viele glauben, dass sie sich so weit überschlagen haben, will Lasinger mit dem Vorurteil aufräumen und informiert, dass man pro Drehung etwa sechs bis acht Meter – und das bedeutet, dass wir nach den vier Überschlägen etwa 30 Meter weit wären. Wenn man jedoch mit dem Fahrzeug zehn Meter runterkugelt, dann hat man sich gerade mal einmal überschlagen ...
Doch wie geht es nun für die 80 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus ganz Niederösterreich weiter, die nur ein Ziel haben, den C- (manche auch den E-) Schein zu machen? Im Webtraining wird die Theorie gelehrt und geprüft, nach dem dreitägigen Intensivtraining in Tulln geht's in die Fahrschulen der Region. Und wer schnell ist, "der hält bereits nach vier bis fünf Wochen den rosa Schein in der Hand", weiß Jechsmayr aus Erfahrung.

Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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