Freiwillige sind das Rückgrat für den Bezirk Tulln

Ausbildungsleiterin Karin Kuhn und Obmann Anton Erber von den NÖ Rettungshunden in Sieghartskirchen.
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  • Ausbildungsleiterin Karin Kuhn und Obmann Anton Erber von den NÖ Rettungshunden in Sieghartskirchen.
  • Foto: NÖ Rettungshunde
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1.126 Vereine gibt es allein bei uns im Bezirk Tulln. Sie sind die schlagenden Herzen des Ehrenamts in unserer Gesellschaft.

BEZIRK TULLN. Ob Rot Kreuz Sanitäter am freien Wochenende, leidenschaftlicher Volksliedersänger am Mittwochabend oder Trainer der U11 Jugend, der für seine Sprösslinge immer erreichbar ist: Sie alle schenken anderen ihre wertvolle Zeit, ganz ohne Gegenleistung. Kurz vor der NÖ Freiwilligenmesse (siehe Artikel links) holen wir drei Freiwillige aus dem Bezirk vor den Vorhang.

International unterwegs

Immer auf der Suche nach Nachwuchs ist Florian Rauch, seines Zeichens Obmann des Dartclubs Michelhausen. Sportbegeisterte will man fördern, täglich ab 18 Uhr findet ein freies Training statt. Und dass sich das bezahlt macht, das beweisen Kerstin und Tochter Carina Rauscher, die "den Gegnern das Fürchten lernen und sich auf internationaler Ebene behaupten", ist der Obmann stolz. Und wer schnuppern kommen will, der ist willkommen: "Für Interessierte bieten wir auch eine Gratis-Trainingsstunde mit einem unserer Top-Sportler", sagt Rauch.

60 Mal schrillen die Pager

365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag stehen die ehrenamtlichen Hundeführer und Helfer der Rettungshunde Niederösterreich mit Sitz in Sieghartskirchen bereit, um vermisste Menschen zu suchen. Bis zu 60 Mal im Jahr schrillen die Pager. Doch für die Einsätze muss man bestens vorbereitet sein: "Wir trainieren jeden Sonntag, von 10 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit – aber auch spezielle Nachttrainings mehrmals im Jahr müssen absolviert werden. Zusätzlich kommen noch ein bis zwei Abendtermine pro Woche dazu", so Ausbildungsleiterin Karin Kuhn.

Fingerspitzengefühl gefragt

Jeden Dienstag zwischen 19.30 und 22 Uhr ist in der Tullner Gunthergasse im ehemaligen Stellwerk der ÖBB Hochbetrieb. Da treffen sich Modelleisenbahnfans, Fingerspitzengefühl ist hier gefragt, denn die Strecke wird ständig erweitert. Auch aktuell steht ein großes Bauwerk an: "Die Gebäude werden nicht zugekauft, im Gegenteil, sie werden in Handarbeit gefertigt." Filigran ist die Tätigkeit, anstatt dickem Klebstoff wird Nitroverdünnung für die Klebearbeit genommen. 38 Mitglieder zählt der Verein, die Hoffnung, dass auch die Jugend an dem Hobby Gefallen findet, gibt Obmann Hubert Herzog nicht auf.

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