Grafenwörth pflegt ökologisch

Bernadette Bauer, Andreas Prinz, Barbara Riedl, Robert Heiß, Landesrat Martin Eichtinger, Bürgermeister Alfred Riedl, Franz Heiss, Peter Hörzinger, Walter Steinkellner, Markus Gmeiner und Gertrude Enzinger.
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  • Bernadette Bauer, Andreas Prinz, Barbara Riedl, Robert Heiß, Landesrat Martin Eichtinger, Bürgermeister Alfred Riedl, Franz Heiss, Peter Hörzinger, Walter Steinkellner, Markus Gmeiner und Gertrude Enzinger.
  • Foto: „Natur im Garten“
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GRAFENWÖRTH (pa). Grafenwörth ist eine „Natur im Garten“ Gemeinde. Per Gemeinderatsbeschluss bestätigte die Gemeinde, dass die Parks und öffentlichen Grünräume zukünftig entsprechend den „Natur im Garten“ Kriterien ohne Pestizide, chemisch synthetische Düngemittel und Torf gepflegt werden. „In Niederösterreich verfolgen wir ein Ziel: bis 2020 sollen alle Grünräume ohne Giftmittel bewirtschaftet werden“, so Landesrat Martin Eichtinger und Bürgermeister Alfred Riedl, Präsident des NÖ Gemeindebundes und des Vereins „Natur im Garten“.

Wert auf Vielfalt

Aktuell pflegen 272 niederösterreichische Gemeinden ihre öffentlichen Grünflächen und -räume ohne Pestizide. Davon verzichten 117 zusätzlich auf den Einsatz von chemisch-synthetische Düngemittel und Torf. All diese Gemeinden legen großen Wert auf Vielfalt. Auch der Gemeinderat von Grafenwörth beschloss, dass die Grünflächen entsprechend den „Natur im Garten“ Kriterien gepflegt werden. „Getreu dem ,Natur im Garten‘ Motto ,gesund halten, was uns gesund hält‘ freut es mich, dass die Gemeinde Grafenwörth in Zukunft auf den Einsatz von Pestiziden, chemisch synthetischen Düngemittel und Torf verzichtet. Durch den Beschluss ,Natur im Garten‘ Gemeinde zu werden, wird Grafenwörth für ihre Einwohnerinnen und Einwohner noch lebenswerter“, so Landesrat Martin Eichtinger.

Thermische Verfahren

Chemische Pestizide werden bei der ökologischen Pflege durch biologische Mittel bzw. durch den Einsatz mechanischer oder thermischer Verfahren, wie Heißwasser, Flämmen oder Heißschaum, ersetzt. Standortgerechte, mehrjährige Bepflanzungen lassen die Gemeindegrünräume auf eine neue Art und Weise erblühen. Die „Natur im Garten“ Gemeinden zeigen so, wie sich ansprechende Grünflächengestaltung mit Ökologie und Naturnähe verbinden lässt.
Bürgermeister Alfred Riedl, Präsident des Gemeindebundes und des Vereins „Natur im Garten“ verfolgt in seiner Gemeinde das Ziel der ökologischen Bewirtschaftung: „Als ,Natur im Garten‘ Gemeinde bekennen wir uns zur ökologischen Bewirtschaftung der Grünräume. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag für eine gesunde Umwelt und werden gleichzeitig unserer Vorbildwirkung gegenüber unseren Bürgerinnen und Bürgern gerecht.“
Jede Gemeinde in Niederösterreich kann „Natur im Garten“ Gemeinde werden. Das „Natur im Garten“ Grünraumservice steht für eine kostenlose Erstberatung gerne zur Verfügung. Terminvereinbarung dazu beim „Natur im Garten“ Telefon unter der Nummer: 02742/74 333. Durch einen Gemeinderatsbeschluss wird festgelegt, dass die Gemeinde naturnah nach den „Natur im Garten“ Kriterien pflegt. Laufende Beratungen und Workshops von „Natur im Garten“ Expertinnen und Experten unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde bei der täglichen Arbeit auf den Grünflächen.

Bernadette Bauer, Andreas Prinz, Barbara Riedl, Robert Heiß, Landesrat Martin Eichtinger, Bürgermeister Alfred Riedl, Franz Heiss, Peter Hörzinger, Walter Steinkellner, Markus Gmeiner und Gertrude Enzinger.
Bürgermeister Alfred Riedl, Landesrat Martin Eichtinger und Robert Heiß.
Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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