Bezirk Tulln
Grundstückspreise um 14,4 Prozent angestiegen

Bezirk Tulln verbucht stärksten Preisanstieg bei Baugrundstücken für freistehende Einfamilienhäuser.
  • Bezirk Tulln verbucht stärksten Preisanstieg bei Baugrundstücken für freistehende Einfamilienhäuser.
  • Foto: Symbolfoto: pixabay.com
  • hochgeladen von Karin Zeiler

Für Baugrundstücke in NÖ müssen die Käufer immer mehr Geld hinblättern

ZENTRALRAUM NÖ (nöwpd/mm). In keinem anderen Bundesland steigen die Preise für Baugrundstücke so stark wie in Niederösterreich. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst dem jüngsten Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer Österreich entnimmt, gab es im Vorjahr einen Zuwachs um 8,2 Prozent auf durchschnittlich 128 Euro je Quadratmeter. Im Durchschnitt aller Bundesländer haben die Grundstückspreise nur um sechs Prozent zugelegt.

Tulln, Krems, Waidhofen

Wie auch schon 2018 hat der Bezirk Tulln im niederösterreichischen Vergleich mit einem Anstieg um 14,4 Prozent auf durchschnittlich 255,5 Euro den stärksten Preisanstieg bei Baugrundstücken für freistehende Einfamilienhäuser verbucht. Dahinter folgen die Stadt Krems mit einer Zunahme um 13,5 Prozent, der Bezirk Waidhofen/Thaya (+11 Prozent), die Landeshauptstadt St. Pölten (+10,7 Prozent) sowie der Bezirk Mödling (+10,2 Prozent). Auch der Bezirk Baden hat wieder einen beachtlichen Preissprung um 9,3 Prozent nach oben gemacht.

„Die Bereitschaft, in Wohnimmobilien zu investieren, hat stark zugenommen“, erklärt Georg Edlauer, Fachverbandsobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich, bei einer Analyse des Immobilienpreisspiegels. Das werde insbesondere an den Baugrundstücken deutlich, die im Vergleich zu anderen Wohnkategorien, wie Einfamilien- und Reihenhäuser, Eigentums- und Mietwohnungen, das stärkste Preiswachstum zeigen. Im Umfeld von Ballungszentren mit großem Arbeitsplatzangebot „ist mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen“,

meint Edlauer. Wie die Regionalergebnisse des Immobilienpreisspiegels für Niederösterreich erkennen lassen, ist der Bezirk Mödling das teuerste Pflaster im Land. In den Gemeinden südlich von Wien muss man für einen Quadratmeter Baugrund durchschnittlich 409,3 Euro bezahlen. Vergleichsweise billig kommen Grundstückkäufer hingegen in den Bezirken des Waldviertels davon. Laut Immobilienpreisspiegel kostet der Quadratmeter in Gmünd nur 34,1 Euro, in Waidhofen/Thaya 40 Euro sowie in Horn 50,5 Euro. (mm)

Newsletter Anmeldung!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen