Sicherheit
Jetzt wieder mehr aufpassen

Am Bundespolizeikommando in der Tullner Albrechtsgasse besprechen die Beamten die Sicherheit im Bezirk.
  • Am Bundespolizeikommando in der Tullner Albrechtsgasse besprechen die Beamten die Sicherheit im Bezirk.
  • Foto: Marlene Trenker
  • hochgeladen von Marlene Trenker

Die Zeiten von Lockdown und Homeoffice sind vorbei, was zu erhöhtem Einbruchsrisiko führen kann.

BEZIRK. Wir sind jetzt nicht mehr so oft zu Hause und das wirkt sich auch auf die Kriminalität aus. Das war während der Lockdownzeit anders:

"Die Einbrüche sind da um über 50 Prozent zurückgegangen",

schildert Tullner Kriminaldienstleiter Josef Gurschl. Wohnungseinbrüche gibt es aber generell kaum mehr. Gemessen dafür wurde immer der Zeitraum 1. Oktober bis 31. März und das in den Jahren 2019/20 und 2020/21.
Nun sitzen aber nicht alle den ganzen Tag zu Hause und genau jetzt in der Herbstzeit, in der es früher finster wird, ist Vorsicht geboten. "Wir setzen auf die Gemeinschaft, die Verbundenheit und darauf, dass die Menschen ihr Wissen teilen", erzählt Bezirkspolizeikommandantin Sonja Fiegl.

Bewohnt aussehen lassen

Ein wichtiger Tipp ist, das Haus immer bewohnt aussehen zu lassen. Und etwas muss nach einer so langen Zeit ohne viele Einbrüche besonders erwähnt werden: Sofort melden, wenn in der Nachbarschaft etwas auffällt und nicht erst nach Tagen oder Wochen. "Oft gibt es Hemmungen sich bei der Polizei zu melden", so Fiegl.
Diese sind aber völlig unbegründet. Die Bevölkerung hat hier auch sehr häufig einen guten Riecher und den richtigen Instinkt.

"Meistens haben sie das richtige Gefühl, dass etwas nicht stimmt",

versichert die Kommandantin.
Doch nicht nur das eigene Gefühl, sondern auch die Technik und andere Maßnahmen können entscheidend sein, um einen Einbruch zu verhindern.
Manfred Schwarz ist für die Kriminalitätsprävention in Klosterneuburg tätig, jene Stadt im Bezirk Tulln mit den meisten Alarmanlagen. Er besucht das Eigenheim und gibt hilfreiche Tipps, wie die Sicherheit in den eigenen vier Wänden erhöht werden kann. Die Plattform "Gemeinsam.sicher" bietet zu dem Sicherheitsthema Information.

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