Kapelle in Staasdorf wird bis Ende 2019 saniert

Die Einrichtung der Kapelle Staasdorf wurde von freiwilligen Helfern übernommen: Gemeinderat und Ortsvorsteher Peter Liebhart mit Rudolf Edthofer, Leopold Böck, Franz Hagl, Bernhard Ölsböck, Thomas Schindler und Rudolf Starkl.
  • Die Einrichtung der Kapelle Staasdorf wurde von freiwilligen Helfern übernommen: Gemeinderat und Ortsvorsteher Peter Liebhart mit Rudolf Edthofer, Leopold Böck, Franz Hagl, Bernhard Ölsböck, Thomas Schindler und Rudolf Starkl.
  • Foto: Stadtgemeinde Tulln
  • hochgeladen von Bettina Talkner

STAASDORF (red). Die Kapelle in der Katastralgemeinde Staasdorf ist 280 Jahre alt und seit jeher der Ortsmittelpunkt für Feste und Zusammenkünfte. Das Gebäude wurde damals mit zu flachen Fundamenten errichtet und ist mittlerweile insgesamt sehr sanierungsbedürftig. Bis Ende 2019 wird das Gebäude nun umfassend saniert.
Neben den instabilen Fundamenten erfordern insbesondere die dadurch entstandenen Setzungen, Risse an den Wänden und den Gewölben sowie aufsteigende Mauerfeuchte eine umfassende Sanierung der Kapelle in Staasdorf. In der Sitzung vom 17. Mai beschloss der Gemeinderat einstimmig die erste Stufe der Sanierung der Kapelle, die kurz darauf begonnen hat: Anfang Juni wurde die Inneneinrichtung – also Bänke, Altar, Bilder und Beleuchtung von freiwilligen Helfern demontiert. Die Einrichtung ist für die Dauer der Renovierung privat bei den Familien Kurzmann, Mohnl und Liebhart in Staasdorf eingelagert.

Renovierung im Sommer und Herbst

Ab Mitte Juni 2018 beginnen die baulichen Renovierungsarbeiten in bzw. an der Kapelle. Es wird der Verputz innen und außen großteils abgeschlagen und die Fundamente werden neu errichtet bzw. unterfangen. Ebenso werden die Dachrinne und die damit verbundenen Abläufe sowie die elektrische Einrichtung saniert bzw. erneuert.
Für die Baumeisterarbeiten, für Fundamentierung und Putz sowie für die Spenglerarbeiten werden rund 65.000 Euro investiert. Insgesamt hat die Stadtgemeinde Tulln im Jahr 2018 78.000 Euro veranschlagt, in den Folgejahren insgesamt weitere  107.000 Euro. Um Förderung beim Bundesdenkmalamt und beim Land NÖ wird angesucht.

Weitere Schritte im Jahr 2019

Nachdem das Mauerwerk vollständig ausgetrocknet ist, wird der Verputz innen und außen nach historischem Vorbild wiederhergestellt und daraufhin die Einrichtung – nach deren restauratorischer Bearbeitung – wieder montiert. Nach derzeitigem Plan sollte die Kapelle mit Ende 2019 wieder benutzbar sein – wobei sich durch die starke Feuchtigkeit der Mauern, die vollständig austrocknen müssen, die Fertigstellung mitunter bis 2020 verlängern kann.
Gemeinderat und Ortsvorsteher Peter Liebhart: „Die Kapelle ist der Mittelpunkt von Staasdorf – nicht nur geografisch. Hier kommt man zu Festen und Feierlichkeiten zusammen und auch Wallfahrer machen oft hier halt. Es ist schön, dass die Kapelle nun auch bald optisch dieser großen Bedeutung entsprechen wird.“

Autor:

Bettina Talkner aus Gmünd

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