Einsätze
Keine Pause für die Feuerwehr

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Fünf Einsätze in Serie bringen Feuerwehr Grafenwörth ins Schwitzen.

GRAFENWÖRTH (pa). Das Gesetz der Serie scheint öfter in Grafenwörth zuzuschlagen, so auch am 26. und 27. Oktober. Binnen 24 Stunden wurde die Feuerwehr Grafenwörth gleich zu fünf Einsätzen gerufen. Am Nachmittag des 26. und gleich morgens am 27. galt es zwei Auslösungen von automatischen Brandmeldeanlagen zu bewältigen. Unterstützt, in gewohnt guter Zusammenarbeit, wurden die Grafenwörther dabei von den Kameraden der Feuerwehr Jettsdorf. Beide Male handelte es sich um Fehlalarme, weshalb nach der Erkundung auch rasch wieder eingerückt werden konnte.
Zu Mittag am 27. folgte dann die Alarmierung zu einer PKW-Bergung in die St. Johannerstraße in Grafenwörth. Das Fahrzeug eines Zustelldienstes war auf nassem Untergrund hängen geblieben. Die Feuerwehr Grafenwörth konnte das Problem rasch lösen.

Nächster Einsatz folgte sofort

Am Abend bahnte sich dann schon der nächste Einsatz an. Bei einem Fischteich in Seebarn war ein Tiertransporter im Schlamm stecken geblieben. Die zu Hilfe gerufene Feuerwehr Seebarn rückte mit KLF und Teleskoplader an, informierte aber auch gleichzeitig die Feuerwehr Grafenwörth, dass vielleicht bald Hilfe benötigt würde. Wenige Minuten später war dann klar: Auch hier werden die Grafenwörther gebraucht.

Vor Ort konnten die Seebarner Kameraden inzwischen mittels Teleskoplader den LKW aus dem Morast und zur Entladestelle ziehen. Da nicht sicher war, ob es von dort auch wieder einen Weg zurück gab, wurde das Grafenwörther Rüstlöschfahrzeug in Stellung gebracht, Versorgungs- und Wechselladefahrzeug warteten in Bereitschaft.

Teleskoplader reichte aus

Letztlich reichte die Kraft des Teleskopladers aus Seebarn dann zum Glück aus und der LKW konnte zurück auf befestigten Untergrund gezogen werden. Beide Feuerwehren rückten wieder ab. Kaum im Feuerwehrhaus angekommen wurde die Feuerwehr Grafenwörth auch schon wieder alarmiert, zu einer Türöffnung in den Markt.
In Rekordzeit konnten zwei Feuerwehrleute zur Einsatzstelle neben dem Feuerwehrhaus ausrücken und ebenso schnell war die Situation vor Ort auch mit entsprechendem Werkzeug gelöst. Nach einer Kontrolle der Wohnung rückten die Feuerwehrmitglieder wieder ein. Hoffentlich zum letzten Mal an diesem Tag.

Sechster Einsatz kam noch hinzu

Schon etwas ungläubig blickten die Grafenwörther Feuerwehrleute am Abend des 27. Oktober auf ihre Pager, als diese zum 6. Einsatz des Tages riefen. Diesmal stand ein Verkehrsunfall mit zwei PKW an der Kreuzung L45/L113 ("Riedrichkreuzung") an.
Aus unbekannter Ursache waren an der Kreuzung zwei PKW kollidiert und dabei schwer beschädigt worden. Wie durch ein Wunder erlitten die Insassen, darunter ein Kind, nur sehr leichte Verletzungen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Grafenwörth erhielten dabei Unterstützung von den zahlreichen anwesenden Ersthelfern. "Hut ab vor dieser Zivilcourage", ist Verwalter Manfred Ploiner begeistert. Neben der Absicherung der Unfallstelle stand vor allem Schockbekämpfung am Programm: Ein Stofftier, eine Decke und eine passende Geschichte halfen gegen den ersten Schock.

Kurz später trafen auch Kräfte des Samariterbund Traismauer und der Polizei an der Unfallstelle ein. Während sich die Sanitäter um die Verletzten kümmerten, klemmten die Feuerwehrleute die Batterien der Unfallfahrzeuge ab und die Polizei führte die Unfallaufnahme durch.
Nach Abschluss der polizeilichen Arbeiten folgte der Routineteil: Beide PKW wurden per Kran des Wechselladefahrzeuges verladen und gesichert in Grafenwörth abgestellt. An der Unfallstelle wurde ein umfangreicher Ölfleck gebunden und die Straße von Trümmern befreit.
Anschließend konnten die Grafenwörther wieder einrücken -  aber diesmal wirklich zum letzten Mal für den Tag.

Videos schildern die Einsätze

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