Klimawandel: LEADER-Gemeinden auf dem Weg zu innovativen Lösungen

Bürgermeister Peter Eisenschenk begrüßt die TeilnehmerInnen bei der Begehung der Gartenstadt Tulln.
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  • Bürgermeister Peter Eisenschenk begrüßt die TeilnehmerInnen bei der Begehung der Gartenstadt Tulln.
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TULLN (pa). Heiße, trockene Sommer unterbrochen von punktuell auftretenden Starkregenereignissen, die Kanalsysteme überlasten und lokale Überflutungen hervorrufen - welche Lösungen gibt es für Gemeinden in Zeiten des Klimawandels? Im Rahmen des LEADER Donau-NÖ-Mitte Programms fand am 16. Mai 2019 mit der Projektleiterin Fiona Kiss eine ganztägige Exkursion nach Wien, Tulln und Herzogenburg statt. Im Vordergrund standen sowohl die richtige Bepflanzung mit Bäumen und Stauden, die sich auch in trockenen Sommern voll entwickeln können als auch der richtige Unterbau der Grünflächen, um bei Starkregenereignissen das Wasser zurückzuhalten und auch für die Pflanzen zu speichern.

Richtiges Wassermanagement

An der Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau Schönbrunn in Wien stellten der Abteilungsleiter für Gehölzkunde und Baumschulwesen DI Thomas Roth und der Abteilungsleiter für Garten- und Landschaftsgestaltung DI Stefan Schmidt die richtigen Gehölze und das Schwammstadtprinzip als Regenwassermanagementsystem speziell für die Unterstützung der Baumverwurzelung vor, in Tulln informierte Stadtgärtner Mario Jaglarz über innovatives Regenwassermanagement sowie die richtige Substratverwendung und in Herzogenburg präsentierte Ing. Anton Heinrich Rath den Schotterrasen als befahrbare Begrünung und erklärte ein weiteres Regenwassermanagementsystem namens Draingarden®.
Die TeilnehmerInnen aus den verschiedenen LEADER-Gemeinden fanden die Exkursion „Unterbau & Substrate für Baumpflanzungen, Staudenbeete und Parkplätze“ äußerst interessant, weil hier nicht nur die Probleme angesprochen wurden, sondern innovative Lösungen für die Zukunft zu sehen waren.

Autor:

Victoria Breitsprecher aus Klosterneuburg

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