Mein Fluss
"Köder ist unser Geheimnis"

Erwin Zimmer, Obmann Richard Kölldorfer und Hannes Raich an der Großen Tulln.
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  • Erwin Zimmer, Obmann Richard Kölldorfer und Hannes Raich an der Großen Tulln.
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Hobby und Naturschutz: Angeln an der Großen Tulln ist mehr als "nur" Fische fangen.

BEZIRK TULLN. Die einen kommen nur auf ein Stelldichein, die anderen verbringen hier den ganzen Tag: Im Rahmen unserer großen Fluss-Serie werfen wir im siebenten Teil den Blick auf die Angler an der Großen Tulln. "Was wird gefangen?", "Was wird eingesetzt?", "Wie wird gefischt?" und last but not least "Welchen Beitrag leisten die Fischer zum Umweltschutz?".
Und wer könnte diese Fragen besser beantworten, als Richard Kölldorfer, Obmann des Fischereivereins in Langenrohr.

"Bei uns wird verwertet"

Er ist weder noch. Also keiner, der nur eine Stunde fischt, aber auch keiner, der einen ganzen Tag am Fluss sitzt, "aber ein paar Stunden, das vertrag' ich schon", sagt er.
Was er dann tut, wenn die Angel ausgeworfen wurde? "Nicht Bussi geben und fotografieren. Bei uns wird gefischt und verwertet", erklärt der Obmann, dessen Lieblingsfisch der Zander ist. Grundsätzlich jedoch gibt's in der Großen Tulln an die 30 Fischarten, so wie Wels, Karpfen und Forelle. "Aber die große Tulln ist auch ein Austausch zwischen der Donau und damit Laichgebiet für Nasen und Barben", weiß Kölldorfer. Wenn er "nur" auf Forellen geht, dann kommt der sportliche Pensionist mit dem Rad inklusive Angel und Kescher – das Auto versucht er so gut und oft wie möglich daheim zu lassen. Doch nicht immer geht das. So etwa, wenn er "auf Welse und Karpfen geht. Da übernachten wir dann auch schon mal im Zelt vor Ort". Welchen Köder er verwendet?

Wenn Männer backen

"Da hat jeder sein Geheimrezept (lacht). Früher hat man futtertechnisch auf den Kukuruz gesetzt. Aber grundsätzlich ist das eine Prozedur, das ist ein richtiger Kult. Manches riecht wie Kuchen, weil in den Teig auch Vanillepulver reingegeben wird". Okay, man erkennt, Kölldorfer ist der Frage ausgewichen. Macht nichts, denn "das ist wie beim Schwammerlbrocken. Da verrät man die Plätze auch nicht", sagt der gebürtige Steirer.

Fischer verbessern Umwelt und erhalten Lebensräume

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