Cororna
Konjunkturgespräch mit der Landeshauptfrau

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner spricht in Langenrohr über die Konjunktur.
  • Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner spricht in Langenrohr über die Konjunktur.
  • Foto: Reinhard Groiss
  • hochgeladen von Marlene Trenker

Die Krise heute bekämpfen und auch an das morgen denken.

LANGENROHR (pa.) „Aktuell kennt die Politik nur ein Thema: Corona. Die Überwindung der Pandemie erfordert aktuell unsere gesamte Aufmerksamkeit. Wesentlich ist aber auch die Zeit danach – denn es kommt der Tag, an dem wir Corona hinter uns lassen werden. Mein Team und ich sind in den nächsten Wochen unterwegs im Land und führen intensive Gespräche mit Unternehmern, Arbeitnehmervertretern, Meinungsbildnern und Gemeindeverantwortlichen, um zu erfahren wo der Schuh drückt und welche Hebel wir in Zukunft bewegen müssen um bereits frühzeitig Antworten auf die Fragen von morgen zu finden“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Bei einem gemeinsamen Termin mit Unternehmern und Arbeitnehmervertretern aus den Bezirken Tulln und Korneuburg waren die Unternehmer Friedrich Schmidberger von der Firma Schmidberger ElektroinstallationsgesmbH, Harald Wachter von „RIVIERA Pharma & Cosmetics GmbH“, Juwelier Gernot Kieslich und der Arbeitnehmervertreter Rudolf Riesenhuber von der Firma Thomes Bau dabei. Die Gesprächsrunden finden unter Einhaltung strengster Corona-Regeln, mit Abstand und Plexiglaswänden statt, um die Gesundheit der Diskussionsteilnehmer nicht zu gefährden.
Friedrich Schmidberger betont im Rahmen des Gespräches: „Als mittelständisches Unternehmen investieren wir auch in die Zukunft und bauen Nachwuchs auf. Momentan haben wir damit aber am meisten zu kämpfen. Es ist eine Herausforderung unsere vorhandenen Kapazitäten zu befüllen bzw. nachzubesetzen.“
„Für uns als Pharma und Kosmetik-Unternehmen steht die Konjunktur sehr gut. Dennoch wissen auch wir nicht, wie es in Zukunft weitergehen wird. Unser derzeitiges Hauptproblem und unsere Sorge ist der Facharbeitermangel im Unternehmen. Wir sind leider zu klein, um im technischen Bereich Facharbeiter ausbilden zu können“, betont Harald Wächter von RIVIERA Pharma & Cosmetics GmbH.
Juwelier Gernot Kieslich hält weiters fest:

„Nächstes Jahr, wenn die Kreditstundungen aus und die Rückzahlungen fällig sind, wird es vielen Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vermutlich nicht gut gehen. Dann wird deren letzte Sorge sein, Schmuck zu kaufen. Hier bin ich persönlich gespannt, wie die Entwicklung weiter gehen wird.“

„Die Baubranche steht momentan sehr gut da, da es viele Aufträge gibt. Doch im Unternehmen trifft uns besonders das Problem des Lehrlingsmangels. Lehrlinge in der Baubranche verdienen gut, aber wirklich anpacken möchte leider niemand mehr“, führt Rudolf Riesenhuber von der Firma Thomes Bau aus.

„Ob wir die Coronapandemie in wenigen, oder in einigen Monaten hinter uns gelassen haben werden ist nicht ganz klar: Aber, dass wir sie überwinden werden, davon bin ich überzeugt. Mit Willenskraft, Tatkraft und vor allem mit Zusammenhalt. Deshalb lauten auch in den nächsten Monaten mein Motto und Appell: Gemeinsam aus der Krise. Miteinander in die Zukunft“,

unterstreicht Mikl-Leitner abschließend.

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