Tulln
Landeshauptfrau Mikl-Leitner besucht Rotkreuz-Zentrale

Chefarzt Dr. Berndt Schreiner, Rotes Kreuz NÖ, und Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz NÖ heißen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner herzlich in der Landesverbandszentrale willkommen.
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  • Chefarzt Dr. Berndt Schreiner, Rotes Kreuz NÖ, und Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz NÖ heißen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner herzlich in der Landesverbandszentrale willkommen.
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Das Rote Kreuz ist für die Bevölkerung täglich unterwegs: egal ob Rettungsdienst, mobile Hauskrankenpflege oder Team Österreich Tafel – gerade jetzt ist zuverlässige Hilfe wichtiger denn je. Am Donnerstag konnte Rotkreuz-Präsident Josef Schmoll Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zur wöchentlichen Videokonferenz mit den Führungskräften des Roten Kreuzes Niederösterreich in der Zentrale begrüßen.

TULLN / NÖ (pa): „Das Rote Kreuz ist in ihren unterschiedlichsten Aufgabengebieten eine große und unverzichtbare Säule in der Sicherheitsfamilie Niederösterreich. Nicht nur im normalen Alltag wird hier Großartiges geleistet, besonders jetzt in dieser Ausnahmesituation sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit zusätzlichen Aufgaben betraut und besonders gefordert. Auch die neuen Herausforderungen werden aus Liebe zum Menschen mit großer Leidenschaft und Einsatzbereitschaft angenommen und bewältigt. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein großes Dankeschön dafür und viel Kraft in den nächsten Wochen“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Auf aktuelle Ereignisse reagieren

„Wir halten die Videokonferenz mit der obersten Führungskräfte-Ebene aller Bezirksstellen des Roten Kreuzes Niederösterreich einmal in der Woche ab, um im laufenden Betrieb optimal auf die aktuellen Ereignisse reagieren zu können. Es freut mich besonders, heute unsere Landeshauptfrau zu diesem Anlass begrüßen zu dürfen“, erklärt Präsident Josef Schmoll. Gerade bei einem so umfangreichen wie ungewöhnlichen Einsatz wie diesem seien sowohl regelmäßige Information als auch die Möglichkeit sich auszutauschen enorm wichtig.

„An unserer Videokonferenz nehmen rund 130 Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teil. Sie erhalten Einblick in die aktuelle Situation, in unsere Aufgaben wie auch Herausforderungen und haben zudem die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen und Sorgen auszusprechen. Wir setzen hier auf umfangreiche Kommunikation, um im Sinne der Niederösterreicherinnen und Niederösterreich unsere Tätigkeiten optimal zu koordinieren.“

Das Rote Kreuz Niederösterreich ist natürlich von Anfang an in engem Kontakt und laufender Abstimmung mit den zuständigen Behörden, dem Land Niederösterreich und der Landessanitätsdirektion. „Die Zusammenarbeit läuft ausgezeichnet, gerade jetzt ist eine gemeinsame Vorgehensweise unerlässlich“, meint Schmoll. „Wir haben seit Beginn einen Führungsstab im Einsatz, der die Rotkreuz-Aktivitäten koordiniert und sind auch immer durch eine Führungskraft im Behördenstab vertreten.“

Fiebermessen war nur der Anfang

Die ersten Aktivitäten rund um COVID19 fielen für das Rote Kreuz Niederösterreich bereits im Rahmen des Fiebermessens Anfang Februar am Flughafen Wien Schwechat an – seitdem hat sich vieles verändert. Aktuell stellt das Rote Kreuz in Niederösterreich bis zu 40 mobile Abnahmeteams, um die Abstriche bei Verdachtsfällen zu nehmen. Aber auch die mobile Hauskrankenpflege oder die Team Österreich Tafel zählen zu den wichtigen Aufgaben, die die Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derzeit aktiv betreiben.
„Mit dieser Woche sind auch die neuen Zivildienstleistenden wie auch die freiwilligen ehemaligen Zivildienstleistenden dazugekommen“, meint Schmoll.

„Das verstärkt natürlich unsere Mannschaft weiter. Vor allem die freiwilligen ehemaligen Zivis wie auch unserer „Verlängerer“, die weiter drei Monate bleiben, können schnell eingesetzt werden.“

Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz NÖ, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrettungskommandant Werner Kraut, Rotes Kreuz NÖ begrüßen die Führungskräfte des Roten Kreuzes NÖ
  • Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz NÖ, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrettungskommandant Werner Kraut, Rotes Kreuz NÖ begrüßen die Führungskräfte des Roten Kreuzes NÖ
  • Foto: NLK Burchhart
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Neben Infektionstransporten und Probenabnahmen leistet das Rote Kreuz auch wichtige Aufklärungsarbeit. Mit Social-Media-Aktionen konnten bereits Tausende Menschen mit Gesundheitsinformationen erreicht werden. Aber nicht nur das: das Rotes Kreuz Niederösterreich und das Jugendrotkreuz betreiben zudem auch immer am Wochenende mit Henri.FM einen eigenen Radiosender. „Mit Henri.FM richten wir uns an Kinder und Jugendliche, um ihnen die Zeit zu Hause kurzweiliger zu gestalten. Wir helfen mit Tipps, Tricks und spannenden Themen zum Zeitvertreib“, erklärt der Rotkreuz-Präsident. „Aber auch für die Erwachsenen ist viel spannender Content dabei sein. Unser Ziel ist es, an den Wochenende Abwechslung zu bieten.“

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