Verkehrssicherheitsaktion
Mehr Sicherheit am Schulweg

DI Sabine Kaulich (KFV), OSR Karin Hansal (Direktorin der Volksschule St. Andrä Wördern), Leutnant Nicole Trappl (Landespolizeidirektion Niederösterreich), Ing. Martin Heinrich (gf. Gemeinderat St. Andrä-Wördern), Mag. Johann Heuras (Bildungsdirektor für Niederösterreich), HELMI, DI Ludwig Schleritzko (Landesrat für Finanzen und Mobilität), Lukas Hackl ( Dr. Richard Verkehrsbetrieb und Werbe GmbH), Maximilian Titz (Bürgermeister St. Andrä-Wördern), Mag. Karin Anna Zeiler-Fidler (Dr. Richard NÖ Mitte GmbH & Co KG).
  • DI Sabine Kaulich (KFV), OSR Karin Hansal (Direktorin der Volksschule St. Andrä Wördern), Leutnant Nicole Trappl (Landespolizeidirektion Niederösterreich), Ing. Martin Heinrich (gf. Gemeinderat St. Andrä-Wördern), Mag. Johann Heuras (Bildungsdirektor für Niederösterreich), HELMI, DI Ludwig Schleritzko (Landesrat für Finanzen und Mobilität), Lukas Hackl ( Dr. Richard Verkehrsbetrieb und Werbe GmbH), Maximilian Titz (Bürgermeister St. Andrä-Wördern), Mag. Karin Anna Zeiler-Fidler (Dr. Richard NÖ Mitte GmbH & Co KG).
  • Foto: FV/APA-Fotoservice/Tesarek K.
  • hochgeladen von Katharina Gollner

Selbstständige und sichere Mobilität für Niederösterreichs Schulkinder – das ist das Ziel der Verkehrssicherheitsaktion „Schüler und Sicherheit am Schulweg“. Die gemeinsame Initiative des Landes Niederösterreich und des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) wird im laufenden Schuljahr in den Bezirken Korneuburg, Tulln, Neunkirchen und Waidhofen an der Thaya angeboten.

ST.ANDRÄ-WÖRDERN (pa). Ob als Beifahrer im Pkw, zu Fuß, mit Roller, Fahrrad, Bahn oder Bus – an jedem Schultag bewegen sich in Niederösterreich tausende Kinder durch den Straßenverkehr. Mit der Verkehrssicherheitsaktion „Schüler und Sicherheit am Schulweg“ setzen sich das Land Niederösterreich und das Kuratorium für Verkehrssicherheit gemeinsam mit ihren Sicherheitspartnern auch im aktuellen Schuljahr wieder das Ziel, die selbstständige und sichere Verkehrsteilnahme von Schulkindern aktiv zu fördern.

„Niederösterreichs Straßen sind so sicher wie noch nie zuvor. Mit jeweils rund 100 Verkehrstoten gab es in den letzten drei Jahren so wenig Opfer wie noch nie zuvor im Straßenverkehr. Aber uns ist klar, dass jedes Opfer noch eines zu viel ist. Deshalb ist es uns ein Anliegen, gerade bei den Jüngsten die Aufmerksamkeit am Schulweg zu erhöhen, das Bewusstsein für Gefahren zu schärfen und ihnen das notwendige Rüstzeug mitzugeben. Denn unsere Kinder sollen sicher in die Schule und wieder nach Hause kommen“,

zeigt sich Landesrat Ludwig Schleritzko überzeugt von der Partnerschaft mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit.

Verhaltensregeln

Einige der Faktoren, die das Unfallrisiko von Kindern im Straßenverkehr erhöhen – wie beispielsweise die Körpergröße – können aktiv nicht beeinflusst werden. Umso wichtiger ist es, bereits früh mit dem Erlernen der wichtigsten Regeln und Verhaltensweisen für den Straßenverkehr zu beginnen. „Theoretisches Grundwissen ist wesentlich für eine sichere Verkehrsteilnahme – als alleinige Maßnahme jedoch nicht ausreichend. Kinder eignen sich ihr Wissen und Können vor allem durch Übung und Nachahmung an“, betont Bildungsdirektor Johann Heuras die Bedeutung praxisnaher Mobilitätsbildung. Die Verkehrs- sicherheitsaktion „Schüler und Sicherheit am Schulweg“ hat es sich aus diesem Grund zum Ziel gesetzt, einen geschützten Raum anzubieten, in dem Verhaltensweisen im Straßenverkehr sowie deren Folgen erleb- und begreifbar werden. Die teilnehmenden Schulen können dabei aus einem breiten Spektrum an Unfallverhütungsaktionen wählen.

Busfahren will gelernt sein

Auch Wissen über das richtige Verhalten bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel steht bei den Aktionstagen am Programm. Auf diese Weise soll Kindern das nötige Rüstzeug vermittelt werden, um Konflikt- und Gefahrensituationen im Bus und an der Haltestelle zu erkennen und korrekt darauf zu reagieren. „Denn nicht nur zu Fuß und mit dem Rad, auch bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist das Einhalten grundlegender Regeln wichtig, um Unfälle zu vermeiden“, so Leutnant Nicole Trappl von der Landespolizeidirektion Niederösterreich. “Wer aus Zeitdruck zum Schulbus läuft, an der Haltestelle herumtollt oder beim Ein- und Aussteigen drängelt, riskiert, sich selbst und andere Fahrgäste in gefährliche Situationen zu bringen. Auch das Überqueren der Fahrbahn direkt vor oder hinter einem Bus birgt ein hohes Unfallrisiko“, ergänzt Kuratorium für Verkehrssicherheit-Expertin Sabine Kaulich.

Schüler und Sicherheit am Schulweg
Seit dem Jahr 1999 finden die NÖ-Aktionswochen „Schüler und Sicherheit am Schulweg“ an niederösterreichischen Schulen statt. Im Zentrum steht dabei die Durchführung von Verkehrssicherheitstagen in ausgewählten Regionen und Gemeinden Niedeösterreichs. Jährlich erhalten rund 3.000 Schüler und Schülerinnen so die Möglichkeit, wichtige Erfahrungen für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu sammeln. Themen und Inhalte der Aktionswochen werden laufend aktualisiert und können individuell an die lokalen Bedürfnisse der jeweiligen Schule angepasst werden. Durch die Einbindung lokaler Sicherheitspartner vor Ort wird versucht, auch über den Aktionszeitraum hinweg nachhaltige Impulse und Ideen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu setzen.

Autor:

Katharina Gollner aus Tulln

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