Neues Ortszentrum für St. Andrä-Wördern

Dipl. Ing. Thomas Kopf, Arch. DI Marc Mitterdorfer,  Dorf-Stadterneuerung, Ortskernbelebung, Mag. Wolfgang Alfons Arch. DI Gernot Mittersteiner, Bgm. Maximilian Titz, Vzbgm. Ulrike Fischer, OV Hintersdorf Johann Müllner, GR Mag. Maria Weidinger-Moser
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  • Dipl. Ing. Thomas Kopf, Arch. DI Marc Mitterdorfer, Dorf-Stadterneuerung, Ortskernbelebung, Mag. Wolfgang Alfons Arch. DI Gernot Mittersteiner, Bgm. Maximilian Titz, Vzbgm. Ulrike Fischer, OV Hintersdorf Johann Müllner, GR Mag. Maria Weidinger-Moser
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  • hochgeladen von Karin Zeiler

SANKT ADNRÄ-WÖRDERN (pa). Zügig schreitet die Planung des Neuen Ortszentrums in Wördern voran. Wohnen, Leben, Arbeiten – in zentraler Lage, ganz in der Nähe des Bahnhofes, das soll am geplanten „Neuen Platz“ harmonisch untergebracht werden. Auf dem rund 2,8 ha großen Areal sollten rund 300 Wohneinheiten mit einer Durchschnittsgröße von etwa 75 m2, auch Büroräume und Angebote für Dienstleistungen, Serviceleistungen, Gastronomie, Handel und Kultureinrichtungen in harmonischer und lebendiger Weise zusammengefügt werden. In den kommenden Monaten finden noch weitere Expertenworkshops statt, am 15. März 2018 wird das Gesamtprojekt der Bevölkerung präsentiert. Die Umsetzung soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen, wobei anfangs vorrangig die Wohnprojekte in Angriff genommen werden.

Strukturierte Herangehensweise

Bürgermeister Maximilian Titz: „In unserer Gemeinde gibt es einen sehr hohen Wohnbedarf, wir wollen unseren Bürgern die Möglichkeit geben, in St. Andrä-Wördern zu bleiben. Vor allem die Jugend siedelt sich heute aufgrund von mangelndem Angebot oft in Wien oder in umliegenden Gemeinden an. Die Preise für Wohnraum steigen massiv.
Die Gemeinde ist Eigentümerin der schon sehr lange als Bauland gewidmeten Fläche beim bisherigen Fußballplatz. In die Zentrumsplanung einbezogen werden auch die Flächen des derzeitigen Bauhofes und der NEWAG-Halle sowie eine private Baufläche. Natürlich kann und soll das nicht alles auf einmal umgestaltet werden, daher gehen wir das Projekt strukturiert und mit langfristigem Denken an, damit hier ein charmantes, belebtes Zentrum entstehen kann, so Bgm. Titz.

Bevölkerung hat starkes Interesse am Neuen Zentrum

Seit einem guten Jahr wird unter intensiver Einbindung der Bevölkerung, der Wirtschaftstreibenden, der Zivilgesellschaft und aller politischen Fraktionen an dieser Ortszentrums-Entwicklung gearbeitet. Bisher nahmen rund 550 Ortsbewohner, darunter auch zahlreiche Experten, die Gelegenheit wahr, sich intensiv und direkt in die Projektentwicklung einzubringen. Drei weitere Termine für eine aktive Teilnahme gibt es noch im Jänner und Februar, das nächste und bereits vierte sogenannte „Offene Atelier“ findet am 13. Jänner von 8 bis 13 Uhr im Gemeindeamt statt. Die bisherigen Ergebnisse finden sich ausführlich dokumentiert auf der Gemeindehomepage unter www.staw.at, auch die kommenden Termine sind dort ersichtlich, informierte Vizebürgermeisterin Ulli Fischer.

Ausreichend Grünflächen und Gehwege

Ausreichend Grünflächen sowie Geh- und Radwege, minimaler Autoverkehr, wenig sichtbare Autoabstellplätze, gemütliche Plätze zum Verweilen, Bauweisen und Bauhöhen die auf die Nachbarschaft Rücksicht nehmen – das alles trotz einer zentrumsgerechten, verdichteten Bauweise, das ist der Anspruch und der Wunsch der Bevölkerung. Das Architektenteam DI Gernot Mittersteiner und DI Marc Mitterdorfer sind als Masterplaner durchaus gefordert. „Wir haben hier eine sehr spannende Aufgabe. In St. Andrä-Wördern kann das umgesetzt werden, was Raum- und Stadtplaner längst fordern, nämlich einen ressourcenschonenden Wohnbau entlang der öffentlichen Verkehrsanbindungen. In St. Andrä-Wördern hat man erkannt, wie anspruchsvolles Wohnen auch für die Zukunft gesichert werden kann - und dass dafür nicht immer ein weiteres Verbauen mit Einfamilienhäusern und am Ortsrand stattfinden muss.

Dipl. Ing. Thomas Kopf, Arch. DI Marc Mitterdorfer,  Dorf-Stadterneuerung, Ortskernbelebung, Mag. Wolfgang Alfons Arch. DI Gernot Mittersteiner, Bgm. Maximilian Titz, Vzbgm. Ulrike Fischer, OV Hintersdorf Johann Müllner, GR Mag. Maria Weidinger-Moser

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