Erfahrungen bei Geburtshilfe sammeln
Observership im Universitätsklinikum Tulln

Primar Assoc. Prof. Dr. Christian Obruca, ärztlicher Direktor Prim. Univ. Prof. Dr. Peter Lechner, MAS, OÄ Dr. Andrea Bachmann und OA Dr. Ekrem Kilic mit den Gästen aus Kenia.
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  • Primar Assoc. Prof. Dr. Christian Obruca, ärztlicher Direktor Prim. Univ. Prof. Dr. Peter Lechner, MAS, OÄ Dr. Andrea Bachmann und OA Dr. Ekrem Kilic mit den Gästen aus Kenia.
  • Foto: UK Tulln
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TULLN (pa). Eine gute Fort- und Weiterbildung ist der Schlüssel zu einem funktionierenden Gesundheitswesen. Das Universitätsklinikum Tulln leistet dazu gemeinsam mit der VAMED einen maßgeblichen Beitrag, indem medizinischem Personal aus Kenia im Zuge eines Observerships (Training durch begleiten und beobachten) die Möglichkeit geboten wird, in der Geburtshilfe und Neonatologie wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Hohe Muttersterblichkeitsrate

Die Geburtshilfe in Afrika ist mit der in westlichen Ländern nicht zu vergleichen. In Regionen wie beispielsweise Nigeria, Tschad oder der zentralafrikanischen Republik ist die optimale Versorgung von schwangeren und gebärenden Frauen nur selten gewährleistet, die Müttersterblichkeitsrate hundertfach höher als in Österreich. Eine kompetente Betreuung vor, während und nach der Geburt kann das Leben von Frauen und Neugeborenen retten. Daher ist es ein wichtiges Ziel für die VAMED und das Universitätsklinikum Tulln, medizinisch geschultem Personal vermehrt Fortbildungsmöglichkeiten zu geben, um deren Kenntnisse in diesen Bereichen zu vertiefen. Um das zu gewährleisten, verbringt derzeit eine Gruppe aus Kenia vier Wochen im Universitätsklinikum Tulln, wo sie von Oberärztin Dr. Andrea Bachmann (Neonatologie) und Oberarzt Dr. Ekrem Kilic (Gynäkologie und Geburtshilfe) betreut wird.

Seminare abgehalten

Die Gruppe, deren Mitglieder aus verschiedenen Maternity Care Units stammen, besteht aus einem Facharzt für Kinderheilkunde sowie diplomierten Krankenschwestern und Hebammen.
In den vier Wochen, die sie im Universitätsklinikum Tulln verbringen, nehmen die Gäste an Visiten teil, studieren die Abläufe in der modernen Geburtsheilkunde und Neonatologie und lernen die technische Ausstattung eines modernen Krankenhauses kennen. Soweit Geräte in den Heimatspitälern zum Ankauf anstehen, lernen sie diese ebenfalls kennen.
Um die Ausbildung afrikanischer Fachkräfte zu unterstützen, besteht diese Zusammenarbeit schon länger. Bereits im April 2019 verbrachten die beiden Oberärzte Dr. Bachmann und Dr. Kilic 2 Wochen in Kenia, wo sie Workshops und Seminare für Geburtshilfe und Neonatologie abhielten.
Da neben dem fachlichen Austausch auch der zwischenmenschliche Kontakt nicht zu kurz kommen darf, zeigten OÄ Dr. Andrea Bachmann und OA Dr. Ekrem Kilic den Gästen die Wachau im Zuge einer Schifffahrt.
Sowohl das Team als auch die betreuenden Ärzte des Universitätsklinikums Tulln waren von dem Observership begeistert und freuen sich auf die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit.

„Kinder sind der größte Schatz einer jeden Gesellschaft. Wir helfen überall gerne mit, ihnen den Weg ins Leben so sicher und angenehm, wie nur möglich zu gestalten“,

so Prim. Univ. Prof. Dr. Peter Lechner, ärztlicher Direktor des Klinikums.

Primar Assoc. Prof. Dr. Christian Obruca, ärztlicher Direktor Prim. Univ. Prof. Dr. Peter Lechner, MAS, OÄ Dr. Andrea Bachmann und OA Dr. Ekrem Kilic mit den Gästen aus Kenia.
OA Dr. Ekrem Kilic und OÄ Dr. Andrea Bachmann mit den Gästen aus Kenia beim Schiffsausflug in die Wachau.
Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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