ÖAMTC schickt Radfahrer in den Frühling

So lässt der ÖAMTC die Radfahrer in die Saison starten.
  • So lässt der ÖAMTC die Radfahrer in die Saison starten.
  • Foto: Stefan Badegruber
  • hochgeladen von Karin Zeiler

BEZIRK TULLN / NÖ (pa). Der Frühling läutet den Saisonstart für viele Fahrradfahrer ein. „Voraussetzung dafür sollte ein ausführlicher Sicherheitscheck sein“, empfiehlt Josef Markl, stellvertretender ÖAMTC-Stützpunktleiter in Tulln. Denn der Winter kann Spuren hinterlassen. Der Experte kennt die wichtigsten Punkte, die nach der längeren Pause überprüft werden sollten – ob am Stützpunkt oder eigenhändig in der Garage:

Reifen:
„Auch vermeintlich einwandfreie Reifen können brüchig sein“, erklärt der ÖAMTC-Mann. „Klarheit bekommt man durch Aufpumpen.“ Verliert der Reifen über Nacht an Luft, sollte der Schlauch überprüft und geklebt oder gleich erneuert werden. Gleiches gilt für den Mantel, der Beschädigungen oder kein Profil mehr haben kann.

Antrieb: „Kette, Pedale, Schaltung und Zahnkränze müssen regelmäßig überprüft und gepflegt werden“, rät Markl. „Der sparsame Einsatz eines Universalöls sorgt für längere Lebensdauer und höheren Fahrkomfort.“ Das Schaltseil sollte in jedem Fall leichtgängig und unbeschädigt sein.

Bremsen: „Das richtige Greifen der vorderen und hinteren Bremsen kann überlebenswichtig sein“, hält der ÖAMTC-Mann fest. Die Bremsklötze müssen ausreichend dick sein und satt auf der Felge aufliegen. Ist die Bremse schwergängig, liegt das meist an den Seilzügen. Auch hier schafft ein Tropfen Universalöl Abhilfe.

Beleuchtung: Sichtbarkeit ist Selbstschutz - zumindest erforderlich sind die Beleuchtung nach vorne und hinten sowie Rückstrahler (weiße vorne, gelbe auf den Speichen und Pedalen, rote hinten).

Schraubverbindungen: Sämtliche Schrauben kontrollieren und lockere Verbindungen unbedingt nachziehen.

Der Besuch am nächsten Stützpunkt lohnt sich auf jeden Fall

Beim kostenlosen Fahrrad-Check überprüft der Mobilitätsclub zusätzlich, ob der Drahtesel der Fahrradverordnung entspricht. Untersucht werden unter anderem Bremsen, Lichter, Rück- und Seitenstrahler, Bereifung, Gepäckträger, Ständer, Kindersitz sowie bei Elektro-Fahrrädern die korrekte Akku-Befestigung. Nach erfolgter Überprüfung wird ein Fahrrad-Pass ausgestellt, in dem die Betriebssicherheit des Bikes bestätigt bzw. allfällige Mängel aufgelistet werden. Der neue Fahrrad-Check wird an sämtlichen ÖAMTC-Stützpunkten in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland durchgeführt und ist für alle Mitglieder kostenlos.

Bei Panne auf Club zählen

Ebenfalls am Stützpunkt liegt das 6-teilige Rad-Infoset inklusive Klebe-Reflektoren und dem neuen „Radgeber“ auf. Das Gratis-Magazin punktet mit viel Wissenswertem und Tipps für Radfahrer sowie mit den 22 schönsten Rad-Routen für Familien und Sportbegeisterte in Österreich. Der „Radgeber“ widmet sich natürlich auch dem Thema Prävention und Diebstahlschutz, Beratung über Sicherung und Fahrradschloss-Typen gibt’s aber ebenfalls direkt am Stützpunkt. Und wenn es auch keinen hundertprozentigen Schutz vor Fahrraddiebstahl gibt, mit der ÖAMTC Fahrrad-Diebstahlversicherung* schlägt man zumindest dem größten Ärger im Fall der Fälle ein Schnippchen: Das Fahrrad wird für bis zu fünf Jahre lang ohne Selbstbehalt auf Neuwert ersetzt. Im ersten Jahr gibt’s außerdem 50 Prozent Ermäßigung. Wer sein Fahrrad am Stützpunkt registrieren lässt, erhält zudem 10 Prozent Prämienersparnis. Dabei wird die Rahmennummer samt Fahrrad-Daten (Marke, Farbe etc.) in Zusammenarbeit mit der Plattform „fase24“ im Internet registriert. Wiedergefundene (gestohlene oder widerrechtlich entlehnte) Fahrräder können so dem Besitzer zugeordnet und rückgestellt werden.
Mitglieder können im Falle einer Fahrrad-Panne jederzeit auf die Unterstützung des Mobilitätsclubs zählen – ist die Fahrt zum nächsten Stützpunkt nicht mehr möglich, kann die Nothilfe telefonisch unter 120 oder per App angefordert werden.

* Versicherungsagent: ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., GISA-Zahl: 23409217
Versicherer: Generali Versicherung AG

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