Rätsel um Schüsse auf ADEG-Markt

Anstatt der Glasfront wurden Holzplatten eingebaut, sechs Projektile wurden sichergestellt.
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  • Anstatt der Glasfront wurden Holzplatten eingebaut, sechs Projektile wurden sichergestellt.
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MICHELHAUSEN. "Aus meiner Sicht war das eher Zufall, dass das genau hier passiert ist", sagt Bürgermeister Rudolf Friewald.
In der Nacht vom 6. auf den 7. November haben bisher unbekannte Täter beim ADEG-Markt in Michelhausen die Scheiben eingeschossen. Sechs Projektile von Feuerwaffen wurden gefunden, diese wurden von den Kriminalisten sichergestellt. Nun gelte es herauszufinden, wer die Tat verübt hat. "Die Ermittlungen sind noch im Gange", so Johann Baumschlager, Pressesprecher der Landespolizeidirektion NÖ gegenüber den Tullner Bezirksblättern.

Kein Lausbubenstreich

"Das ist kein Lausbubenstreich", sagt Markus Haferl, seines Zeichens ADEG-Markt-Chef von Atzenbrugg. Vor einigen Jahren sei in seinen Markt einmal eingebrochen worden, erinnert er sich. "Man fragt sich schon, welche Menschen hier unterwegs sind", macht er sich Sorgen. "Was wäre, wenn jemand drinnen gewesen wäre? – Eine Verletzung ist da nicht auszuschließen", meint Haferl, der betont, dass "es schon einen gewaltigen Unterschied macht, ob Lausbuben mit Pflastersteinen die Scheibe einwerfen oder gezielt Schüsse abgegeben werden".
Friewald ist der Meinung, dass die Tat "irgendein Wahnsinniger" durchgeführt habe. Aus seiner Sicht war es aber eher ein Zufall, dass dieser sich gerade diesen ADEG-Markt ausgesucht habe, das Schussattentat führt der Bürgermeister auf "unsere Gesellschaftsstruktur zurück".

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