Zivilschutzalarm
„Schade, dass sich Viren nicht von Sirenen vertreiben lassen“

Der Zivilschutztag ist heuer um eine Facette reicher. Sein Kern ist aber gleichgeblieben

BEZIRK TULLN (pa). Ja, schade, dass Sirenengeheul nicht gegen Viren hilft. Der Stoßseufzer stammt von einem älteren Herrn um die 70 anlässlich der normalen Sirenenprobe an einem der letzten Samstage. Könnten Sirenen Viren vertreiben, dann wäre Niederösterreich am 5. Oktober plötzlich coronafrei. Am Samstag ist wieder Zivilschutz-Tag und die Probe für Zivilschutzalarm. Rund um Mittag heulen die Sirenen im ganzen Land die Signale. Beginnend mit der „Warnung“ – ein 3 Minuten gleichbleibender Dauerton; dann der „Alarm“ – ein 1 Minute auf- und abschwellender Heulton; und schließlich die „Entwarnung“ – ein 1 Minute gleichbleibender Dauerton.
Zivilschutzalarm gibt es auch nur für einzelne Gemeinden „Zivilschutzalarm gibt es zum Glück nur selten, trotzdem sollten alle die Signale kennen“, sagt Landtagsabgeordneter Christoph Kainz, Präsident des Niederösterreichischen Zivilschutzverbandes NÖZSV. „Denn es muss nicht immer eine große Katastrophe sein. Dieser Alarm warnt auch vor lokalen Gefahren, etwa vor Hochwasser oder einer Gaswolke nach einem Chemieunfall. Da ist es wichtig, dass die Menschen vorbereitet sind und nicht in Panik geraten“. Damit erfüllt der Zivilschutztag am 2. Oktober eine doppelte Funktion: die Bevölkerung kann sich mit den Signalen vertraut machen, und die Behörde kann die Funktion der Sirenen im Land überprüfen.

Zivilschutz hat viele Themen

Der NÖZSV nützt diesen Tag auch, um auf die Wichtigkeit des Zivilschutzes für jeden Einzelnen aufmerksam zu machen. Wer auf mögliche Gefahren oder Katastrophen vorbereitet ist, kann ihnen ohne Angst begegnen. Das geht vom Hochwasserschutz für das eigene Heim über Brandverhütung bis zum richtigen Vorrat für ein längeres Blackout. „Wir appellieren an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger, denn Zivilschutz ist nicht nur Sache der Behörden. Da ist jeder Einzelne gefragt, in seinem Bereich etwas beizutragen. Wir helfen gern mit Informationen, Schulungen oder Vorträgen“, so Kainz. Coronabedingt wird es heuer wohl weniger Veranstaltungen zum Zivilschutztag geben, die Experten des NÖZSV, die Zivilschutzbeauftragten in den Gemeinden und die vielen ehrenamtlichen ZivilschützerInnen stehen aber das ganze Jahr gern zur Verfügung.

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