Sonderschule soll erhalten bleiben

TULLN / NÖ (pa). Der NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund hat vor wenigen Wochen eine Initiative für den „Erhalt der Sonderschulen“ gestartet. Bisher haben bereits mehr als 12.800 Personen ihre Unterstützung für dieses wichtige Thema zugesichert. Für den NÖAAB ist klar: Inklusion ermöglichen, aber auch Sonderschulen erhalten, um die individuelle Förderung zu ermöglichen. Die SPÖ hat in den letzten Monaten immer wieder ihren Plan zur Abschaffung der Sonderschulen bis 2020 betont, weswegen eine Klarstellung des NÖAAB in dieser Frage notwendig ist. Der NÖ-Landtag hat - auf Initiative des NÖAAB - vergangenen Mittwoch eine Resolution zum Erhalt der Sonderschule mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, FPÖ und Liste FRANK beschlossen. Bundesrätin Sandra Kern hat die Anliegen der Unterstützer auch an Bundesrats-Präsidentin Sonja Ledl-Rossmann übergeben.

Inklusion fördern

„Die individuelle Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen darf nicht aus Gründen falsch verstandener Bildungspolitik geopfert wird. Für uns ist klar: Wir unterstützen und fördern Inklusion dort, wo sie möglich ist. Aber wir müssen auch die Förderung und Unterstützung sicherstellen, die Kinder brauchen, für die der inklusive Unterricht in der normalen Klasse nicht passt. Nun heißt es mit der Rückendeckung von mehr als 12.800 Unterstützern, voller Einsatz für den Erhalt unserer Sonderschulen“, so NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Bundesrätin Sandra Kern. „Die Reaktion der Menschen zeigt ganz deutlich, dass die Sonderschulen in unserem Schulsystem nicht wegzudenken sind. Deswegen sagen wir ganz klar: Eltern sollen Wahlfreiheit haben - Wir wollen die Sonderschulen erhalten“, so NÖAAB-Bezirksobmann Bürgermeister Thomas Buder.

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