Summ herum, Biene, summ

Obmann Walter Leuthner bei seinen Bienen mitten im Sonnenblumenfeld in Seebarn.
  • Obmann Walter Leuthner bei seinen Bienen mitten im Sonnenblumenfeld in Seebarn.
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Das Bienensterben veranlasst die Imker am Wagram zusammenzuhalten, nachzuzüchten und auch sich gegenseitig auszuhelfen.

KIRCHBERG AM WAGRAM / GRAFENWÖRTH / BEZIRK. Jedes Jahr wieder ist das große Bienensterben eine Thematik, wo man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann. „Vor Jahrzehnten bereits“, erzählt Walter Leuthner, Obmann des Imkervereins in Kirchberg am Wagram, „hatte man davon gehört, dass in Amerika ganze Bienenvölker ausgestorben sind.“ Auch in England und Deutschland soll das der Fall gewesen sein. „Das Bienensterben ist regional sehr unterschiedlich. Gerade dieses Jahr sind in Österreich auffällig viele Völker gestorben“, berichtet der leidenschaftliche Freizeitimker.
Die Imker seien bestrebt, die Ausfälle wieder zu ergänzen. „Die Völker müssen nachgezüchtet werden“, informiert Leuthner, „wobei jedoch bedacht werden muss, dass während dieser Zeit quantitative Einbußen die Folge sind.“ Für diesen Fall haben sich die Wagramer überlegt, einander auszuhelfen. „Es gibt immer jemanden, der bereit ist, ein Bienenvolk abzugeben“, lobt Leuthner die Kollegen.

Sortenvielfalt am Wagram
Am Wagram sei man klimatisch gesehen bevorzugt, was immense Vorteile bringt: Denn hier ist es möglich, eine gewisse Sortenvielfalt des Honigs zu bieten, wie den Sonnenblumen-, den Raps- oder auch den Akazienhonig.
Und es kommt auch nicht von ungefähr, dass an den Kirchberger Imkerverein bereits zweimal die Auszeichnung „Imker des Jahres“ vergeben wurde. Heuer an den Obmann Walter Leuthner, im vorigen Jahr an den Stellvertreter, Walter Kainberger.

Maisbeizmittel
... sollen angeblich der Grund für das Bienensterben sein. Die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) stellt jedoch fest, dass die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft nachvollziehbaren objektiven, strengen Kriterien unterliegt, deren Einhaltung von den Landesbehörden kontrolliert wird. Oberstes Gebot einer Verwendung von Pflanzenschutzmitteln ist immer der Schutz der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt.

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