Exekutive
Tulln ist Ausbildungshotspot für Polizeianwärter

Postenkommandant Bauer, Ketzer, Schübl, Baumgartner, Betreuungsbeamter Leser, Bezirkspolizei-Chefin Fiegl und Prinz.
  • Postenkommandant Bauer, Ketzer, Schübl, Baumgartner, Betreuungsbeamter Leser, Bezirkspolizei-Chefin Fiegl und Prinz.
  • Foto: Karin Zeiler / Bezirksblätter NÖ
  • hochgeladen von Karin Zeiler

Für Uniform den alten Beruf an Nagel gehängt – Polizist sein ist vielmehr Berufung als Beruf.

TULLN. "Es ist schon eine große Herausforderung für die Polizeiinspektion Tulln, fünf bis sechs Aspiranten auszubilden", sagt Dominik Leser. Dafür zeichnet er aber als sogenannter Betreuungsbeamter verantwortlich.
Polizisten braucht das Land und damit einhergehend wurden die Aufnahmebedingungen aufgrund der großen Nachfrage entsprechend geändert.

Null komma fünf Zentimeter

War früher etwa die Körpergröße ein Absagegrund, ist dies heute nicht mehr so, wie Anwärterin Bernadette Baumgartner erzählt.

"Schon vor elf Jahren wollte ich zur Polizei, ich war aber einen halben Zentimeter zu klein",

erinnert sie sich an die Absage. Im zweiten Anlauf aber – die vergangenen Jahre war sie Krankenschwester auf der Psychiatrie und in der Justizanstalt – hat sie nun ihren Traum verwirklichen können. Und ist unter den Fittichen von Leser gut aufgehoben. Sie befindet sich – ebenso wie Dominik Ketzer – in der zweiten Praxisphase. Er hat seinen Job im Sicherheitsdienst nach sechzehn Jahren an den Nagel gehängt. Das breite Spektrum an polizeilichen Einsätzen, das hier in Tulln geboten wird, war mitunter ein Grund für die jungen Kollegen sich für diesen Posten zu melden: Vom Verkehrsunfall über das Strafrecht bis hin zur Kriminalabteilung.

"Es gibt viele Möglichkeiten sich hier zu entfalten",

sagt Bezirkspolizei-Chefin Sonja Fiegl. Wichtig sei ein gutes Netzwerk, ein Vorteil, wenn man aus dem Bezirk kommt.

Mut und Idealismus

Doch der Job birgt auch Tücken: "Der Polizeiberuf ist anstrengend, eine gewisse Sportlichkeit muss an den Tag gelegt werden, zusätzlich muss man auch menschliche Schicksale verkraften können". Mut, Überzeugungskraft und Idealismus sollten die ständigen Begleiter eines Exekutivbeamten sein, so Fiegl, die auch den Anstieg der Cyberkriminalität anspricht. Und da kommt der nächste Anwärter, der mittlerweile fix im Tullner Team dabei ist, ins Spiel: IT und Software-Engineering liegt ihm im Blut, doch die Praxisnähe und das "Draußen sein", wie er es beschreibt, hat Konstantin Prinz auf der Universität vermisst. Daher die Entscheidung, Polizist zu werden. "Jackpot", meint Tullns Polizei-Chef Thomas Bauer, dass man mit Prinz jemanden weiteren habe, der sich in dem Gebiet gut auskenne.

Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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