Corona
Tulln ist Vorreiter beim Testen

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Wie in vielen anderen Dingen ist Tulln auch beim Umgang mit der Corona-Pandemie und deren Folgen, ein Vorreiter.

TULLN. Ab Montag führt die Stadtgemeinde auf Eigeninitiative Schnelltestungen durch und ist damit die erste Gemeinde in ganz Österreich. Sie ist zugänglich für Menschen, die im Bezirk Tulln wohnen oder arbeiten. "Derzeit gibt es im Bezirk 60 positiv getestete Personen", eröffnet Bürgermeister Peter Eisenschenk die Pressekonferenz bei der er von Allgemeinmediziner und Stadtarzt Franz Bichler sowie Josef Schmoll, Präsident des Roten Kreuz NÖ, begleitet wird.
Jetzt beginnt die Jahreszeit, in der es schwierig sein wird zu unterscheiden, handelt es sich bei gewissen Symptomen um harmlose Erkältungen wie sie jedes Jahr auftreten oder doch um Covid-19. Bei der Schnellteststation in einem speziellen Bereich des Rathauses werden ausschließlich Personen getestet, die Symptome aufweisen. Sie können sich ohne Anmeldung testen lassen und haben in 15 bis 20 Minuten das Ergebnis. "Wir wollen hier die Nummer 1450 sowie Ärzte und auch Tullner Betriebe entlasten", sagt der Bürgermeister. Denn mit einem raschen negativen Ergebnis können Menschen rascher wieder am Arbeitsplatz erscheinen. Begrüsst wird die Aktion vom Stadtarzt Franz Bichler. "Es schwingt immer eine gewisse Angst mit", erzählt Bichler. Er wies die Stadtgemeinde darauf hin, dass es seit einigen Wochen einen Schnelltest im Handel gibt, der noch dazu eindeutige Sicherheit bietet. "Der Test ist auch sehr sensitiv und weist bei einer erkrankten Person eindeutig den Sars2-Virus nach", erklärt Bichler. Hierfür wird ein einfacher Nasen-Rachen-Abstrich gemacht. Unterstützung bekommt die Gemeinde dabei vom Roten Kreuz. "Wir begrüßen diese Aktion, denn vor der Grippewille haben die Menschen dann doppelte Sicherheit", so Präsident Josef Schmoll.
Getestet wird Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr. Die Tests kosten 20 Euro.

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