Verantwortungsbewusster Umgang mit Produkten bei ADEG Haferl

ADEG Kaufmann Markusl Haferl legt großen Wert auf regionale Produkte und eine nachhaltige Verwertung.
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  • Foto: ADEG
  • hochgeladen von Marlene Trenker

Im ADEG Markt Haferl in Atzenbrugg in Niederösterreich setzt sich Kaufmann Markus Haferl für einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln ein. Nahrungsmittel kurz vor dem Ablauf werden gespendet und zudem kreative Ideen gefunden, um die Lebensmittelverschwendung und anfallenden Plastikmüll in seinem ADEG Markt deutlich zu reduzieren.

ATZENBRUGG (pa). Seit Markus Haferl im Jahr 2003 den ADEG Markt in Atzenbrugg im niederösterreichischen Bezirk Tulln übernommen hat, sichert er gemeinsam mit seinem Team die Nahversorgung im Ort und legt dabei besonderen Wert auf natürliche, regionale und biologische Lebensmittel.

Regionales Sortiment

Bei der Gestaltung seines Sortiments setzt der Kaufmann auf heimische und regionale Produkte.

„Wir dürfen uns glücklich schätzen, in unserer Umgebung viele sehr gute Produzenten und innovative bäuerliche Betriebe zu haben, die hervorragende Qualität jenseits der Massenproduktion anbieten. Das ist keine Selbstverständlichkeit und wird von den Kunden mehr denn je geschätzt“,

so der Haferl. Das Sortiment umfasst rund 150 regionale Produkte. Neben dem Grundsortiment führt der ADEG Markt zahlreiche Sorten Erdäpfel, Zwiebel, Weintrauben, Marillen und verschiedene Mehle aus der örtlichen Langer-Mühle. Zudem bietet er Brot von drei verschiedenen Bäckern und Bauerngeselchtes der Familie Lambeck an.

„Es ist mir ein großes Anliegen, durch die Wahl meines Sortiments die ganze Region zu stärken und die örtlichen Bauern zu unterstützen“,

so der Kaufmann. Zusätzlich zu den lokalen Waren vom Bauernhof Burger, bietet Markus Haferl hochwertige Gewürze von Tullnerfelder Bratlgewürz an.

Lebensmittel sind wertvoll!

Vom ersten Tag an legte der Kaufmann großen Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln.

„Die Versorgung mit lokalen Produkten hat mitunter die heimische Wirtschaft in der Zeit der Pandemie gestärkt. Das Bewusstsein für Lokalität ist in dieser Zeit deutlich gestiegen und auch ihre nachhaltige Verwertbarkeit ist zu einem großen Thema geworden“,

so Markus Haferl, „Lebensmittel sind wertvoll und sollten keinesfalls ungenutzt im Müll landen“, so der Kaufmann weiter. Produkte, bei denen der Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kurz bevorsteht, werden an bedürftige Familien in der Region verschenkt. Viele der Familien holen die Ware im Geschäft ab. Sollte doch etwas übrigbleiben, wird es zur freien Entnahme auf den Einpacktisch gelegt. „Innerhalb der ersten Stunde ist dann meist alles vergriffen“, erzählt Haferl.

Nachhaltigkeitsgedanke auch im Bistro

Markus Haferl führt in seinem ADEG Markt auch ein Bistro, in dem die Kunden selbstgemachte Marmelade der Seniorchefin Frau Haferl zum Frühstück genießen können. Auch hier wird besonders auf den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln geachtet. So wird nicht verkaufte Ware weiterverarbeitet und Plastikmüll eingespart.

„Wir versuchen, wo immer es möglich ist, auf Mehrwegverpackungen umzustellen. In unserem Bistro bieten wir Mineralwasser und Limonade fast nur mehr in Mehrwegflaschen an“,

so Markus Haferl. Aber nicht nur im Bistro setzt der Kaufmann auf wiederverwendbare Verpackungen, sondern auch bei seinem Lieferservice verwendet er ökologische Mehrwegboxen.

„Unsere Aktion im letzten Jahr, bei der wir 100 Einkaufskörbe und 200 Mehrweg-Frischhaltedosen verschenkt haben, war äußerst erfolgreich. Es freut mich sehr zu sehen, dass diese immer noch so zahlreich genutzt werden“,

erzählt Markus Haferl. Sein Engagement und Einsatz werden auch von seinen Kunden überaus geschätzt: „Ich freue mich darüber, dass ich durch die Aktionen von Herrn Haferl, Produkte aus der Region unverpackt kaufen und verwerten kann. Damit kann ich einen Teil zum Umweltschutz und zu einer nachhaltigen Lebensweise beitragen und darauf bin ich stolz“, erklärt eine Schülerin.

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