Coronavirus
Zivildienstantritt beim Roten Kreuz Niederösterreich

Landesgeschäftsführer-Stv. Dietmar Wurzer, Zivilschutzverband NÖ und Chefarzt Dr. Berndt Schreiner, Rotes Kreuz NÖ begrüßen die Zivildienstleistenden beim Sicherheitszentrum in Tulln
  • Landesgeschäftsführer-Stv. Dietmar Wurzer, Zivilschutzverband NÖ und Chefarzt Dr. Berndt Schreiner, Rotes Kreuz NÖ begrüßen die Zivildienstleistenden beim Sicherheitszentrum in Tulln

  • Foto: Fotocredit: RK NÖ / L. Hürner
  • hochgeladen von Karin Zeiler

Großer Zivildienertag im Roten Kreuz Niederösterreich.

TULLN / NÖ (pa). Einerseits wurden am 1. April die neuen Zivildienstleistenden begrüßt, andererseits auch jene, die freiwillig für drei Monate zurückkehren. Damit nicht genug:

„Auch die jungen Männer, die gestern ihren Zivildienst abgeschlossen hätten, bleiben ebenfalls noch weitere drei Monate. Damit leisten sie einen wertvollen Dienst in dieser schwierigen Zeit. Ich kann nur an alle, die sich hier engagieren sagen: Danke für Eure Bereitschaft zu helfen

“,

sagt Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich.
288 Zivildienstleistende starteten gestern, Mittwoch, ganz regulär ihren Dienst. „Wobei man sagen muss, wirklich regulär ist auch der Zivildienstantritt heuer nicht“, meint Landesrettungskommandant Werner Kraut, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Wir setzen natürlich auch bei unseren jungen Kollegen auf Sicherheit. Deshalb findet der Antritt dieses Mal im NÖ Sicherheitszentrum in Tulln statt. Unterstützt werden wir dabei dankenswerter Weise durch den Zivilschutzverband NÖ.“ Denn auch hier heißt es Abstand halten.

„Wir haben den Antrittstermin auch kurz gehalten, um jegliches Risiko zu reduzieren“

, erklärt Rotkreuz-Chefarzt Dr. Berndt Schreiner. „Viele der notwendigen Formalitäten werden erst an den Bezirksstellen umgesetzt, Gesundheit geht jetzt vor.“

Systemerhaltende Arbeiten

Zudem haben sich zahlreiche ehemalige Zivildienstleistende freiwillig gemeldet, die in Niederösterreich unterstützen werden. „Insgesamt haben sich 362 Männer gemeldet, die mithelfen wollen“, meint Schmoll. „Davon wurden 258 von anderen Trägerorganisationen angefordert und von uns im Auftrag der Zivildienstserviceagentur ZISA zugeteilt. 104 jungen Männer kommen an den Bezirksstellen des Roten Kreuzes Niederösterreich zum Einsatz – primär im Bereich Rettungs- und Sanitätsdienst, sie werden aber auch zu systemerhaltenden Arbeiten herangezogen.“ Dazu kommen weitere 273 Personen, die mit 31. März ihren Zivildienst eigentlich abgeschlossen haben und noch weitere drei Monate verlängern.

Ausbildung umgestellt

Nicht nur der Antrittstag, auch die Schulungen der angehenden Rettungssanitäter werden sich in den nächsten Wochen anders gestalten. Dank der Unterstützung von KnowledgeFox konnte ein großer Teil der Ausbildung umgestellt werden. So findet die theoretische Ausbildung an 17 Tagen statt und gliedert sich in 67 Stunden Unterricht via Webinar und 69 Stunden praktische Übungen ohne Patientenkontakt. Die Übungen werden – aufgeteilt auf bis zu 80 Kleingruppen zu jeweils max. fünf Personen – an 14 Ausbildungsstandorten durchgeführt. „Auch hier werden wir vielfach regional mit entsprechenden externen Locations unterstützt, um den Dienstbetrieb nicht zu beeinflussen“, sagt Kraut.

„Im Roten Kreuz Niederösterreich arbeiten wir seit Wochen intensiv in den unterschiedlichsten Bereichen, um den Menschen bestmöglich durch diese Zeit zu helfen. COVID19 stellt uns alle vor große Herausforderungen – es wird aber auch in vielerlei Hinsicht großartiges geleistet. Mit den jungen Männern erhalten wir jetzt eine großartige Verstärkung“,

erklärt Präsident Schmoll. „An dieser Stelle möchte ich mich bei all unseren Zivildienstleistenden für ihre wichtige Unterstützung – aber auch bei allen anderen Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre tolle Arbeit bedanken.“

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