Mirza Buljubasic ist SJNÖ-Chef

Am Wochenende tage die Landeskonferenz als höchstes Gremium und die TullnerInnen Leo Wiltner und Emina Muslic wurden in den Landesvorstand gewählt.
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  • hochgeladen von Karin Zeiler

TULLN / ST. PÖLTEN (pa). Am Wochenende fand die 40. ordentliche Landeskonferenz der Sozialistischen Jugend Niederösterreich unter dem Motto „For The Many, Not The Few“ statt. 200 Delegierte stimmten über die politische Leitlinien für die kommenden zwei Jahre ab. Ebenso wurde der 23-köpfige Vorstand neu gewählt. Zum Vorsitzenden wurde Mirza Buljubasic aus Wolfsbach, Bezirk Amstetten, gewählt. Als Landessekretärin wurde Corinna Jost aus St. Pölten in ihrem Amt bestätigt.
„Wir haben Visionen und Ziele, für die wir kämpfen werden. Wir wollen in einem Land leben, in dem alle die gleichen Chancen und Rechte haben, in dem es egal ist, woher man kommt, wo man geboren ist, wie wohlhabend die Eltern sind, welches Geschlecht man hat, wen man liebt,“ so der frisch gewählte Vorsitzende.

Nein zum Sozialabbau

Zur bevorstehenden Landtagswahl gibt es eine Kampfansage der SJ Richtung ÖVP.
„Es muss Schluss sein mit prunkhafter Selbstbeweihräucherung bei Gartenbaumessen und Landesausstellungen. Es muss Schluss sein mit rassistischer, menschenfeindlicher Hetze und Kürzungspolitik bei den Ärmsten der Armen. Wir sagen Nein zum Sozialabbau, wir sagen Nein zur ÖVP und zur FPÖ. Wir werden die absolute Mehrheit der ÖVP brechen und Niederösterreich aus dem schwarzen Würgegriff befreien,“ so Buljubasic.
Unterstützung bekommt Buljubasic im Landesvorstand auch von Emina Muslic und Leo Wiltner aus dem Bezirk Tulln: „Politische Arbeit beginnt an der Basis. Wir werden uns nichts von oben diktieren lassen, wir wollen selber mitbestimmen. Sollte das dennoch passieren, werden wir protestieren. Junge Menschen brauchen eine Stimme in der Politik. Und diese Stimme muss laut sein.“

Jugend ist nicht politikverdrossen

Doris Hahn, Landtagsabgeordnete der SPÖ aus Tulln, zeigt sich erfreut über das Engagement der Jugendlichen: „Emina und Leo sind das beste Beispiel dafür, dass die Jugend heute gar nicht so politikverdrossen ist, wie man es ihr vielfach nachsagt. Da gibt es ein großes Interesse am Weltgeschehen, an gesellschaftspolitischen Entwicklungen und vor allem Meinungen, die in der Politik nicht ungehört bleiben dürfen. Ich gratuliere den beiden daher ganz herzlich zu ihrer Wahl in den Landesvorstand der SJ und freue mich, dass sie als Teil eines tollen, ambitionierten Teams mit Visionen eine starke und laute Stimme für die Tullner Jugend sind.“

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